AOK bleibt auf Wachstumskurs

Seit Jahren steigen die Mitgliederzahlen der AOK Neckar-Alb stetig. Beim Stand Juli 2016 werden 350?665 Menschen von der „Gesundheitskasse“ betreut.

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Diese neuen Zahlen entsprechen einem Marktanteil von knapp 54 Prozent. Damit festigt die AOK ihre Marktführerschaft und ist erster Ansprechpartner bei der medizinischen und pflegerischen Versorgungsgestaltung der Bevölkerung in der Region Neckar-Alb, welche die drei Landkreise Reutlingen, Tübingen und Zollernalb umfasst, heißt es in einer Pressemitteilung der Krankenkasse.

Bei der jüngsten Sitzung des Bezirksrats, der aus Arbeitgeber- und Versichertenvertretern aus den Landkreisen Balingen, Reutlingen und Tübingen besteht, präsentierten der AOK-Geschäftsführer Klaus Knoll und sein Stellvertreter Martin Hummel die aktuelle Mitglieder- und Marktentwicklung. Im ersten Halbjahr 2016 sind erneut 5266 Versicherte hinzugekommen. Damit setzt sich die positive Versichertenentwicklung, welche die Gesundheitskasse bereits im siebten Jahr in Folge verzeichnet, weiter fort. „Die AOK steht sehr gut da und ist eine Wachstumskasse. Die Zahlen belegen, wie wichtig den Menschen die Nähe zu ihrer Krankenkasse ist“, unterstrich Knoll.

Gründe für den Erfolg sieht der AOK-Geschäftsführer auch beim Hausarztvertrag der Kasse, der seit acht Jahren besteht. Eine wissenschaftliche Evaluation habe bestätigt, dass chronisch kranke Patienten mit dem Hausarztvertrag besser versorgt sind und schwerwiegende Komplikationen in geringerem Maße auftreten. „Durch die enge Verzahnung von Hausarzt- und Facharztverträgen erfolgen weniger vermeidbare Krankenhausaufnahmen und Operationen. Die Arzneimitteltherapie erfolgt zielgerichteter und effizienter“, analysiert Knoll. Aktuell sind jeder dritte AOK-Versicherte und 4000 Ärzte eingeschrieben.

Zu den bereits bestehenden Facharztverträgen der Kardiologie, Gastroenterologie, PNP (Psychiatrie/Neurologie/Psychotherapie) und Orthopädie wird ab 1. Oktober die Urologie hinzu kommen.

Die Entwicklung bei den Leistungsausgaben im ersten Quartal des Jahres gibt keinen Anlass zur Sorge. Seit Jahresbeginn sind zwar Steigerungsraten feststellbar, die in der Höhe aber im Haushaltsplan einkalkuliert sind. Knoll ist sich deshalb sicher, dass die AOK, wie bereits 2016, auch im Jahr 2017 einen konkurrenzfähigen Zusatzbeitrag anbieten kann.

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