Anwohner-IG pocht auf Umplanung

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Die Interessengemeinschaft  Anwohner Bebauung Bihler Areal  (ABBA) hat sich im Sommer gegründet, um die geplante Bebauung des Bihler Areals an der Peter-Rosegger-Straße deutlich zu verringern. Den Forderungen haben sich mittlerweile 1000 Anwohner angeschlossen, wie die Initiative mitteilt.

Den Anwohnern geht es um eine geringere Verdichtung des gesamten Areals. „Zu viele und zu hohe Gebäude  verdichten das jetzt schon stark wachsende Gebiet unter dem Georgenberg. Zusätzlich geplante Wohneinheiten verdichten die Bebauung weiter“, heißt es in einer Stellungnahme. Die Interessengemeinschaft fordert, Gebäudehöhen zu verringern, nicht teilweise sechs Geschosse  sondern maximal nur drei Geschosse zu bauen.

Die Planung sehe viel zu wenige Parkplätze vor, so die Kritik. Die IG spricht von einer Zahl von 50 Parkplätzen statt der bislang 18 geplanten. Außerdem müssten die Parkplätze im Areal selbst und nicht an der Peripherie angelegt werden. Auch die 1,25 Tiefgaragenstellplätze pro Wohneinheit seien nicht ausreichend.

Ein weiteres Problem ist für die IG, dass innerhalb des Wohnareals nur kleine Wege aber keine Straßen ausgewiesen sind.

Befürchtet wird ein noch größeres Verkehrsproblem im gesamten Wohngebiet. „Die Verkehrssituation ist jetzt schon chaotisch und gefährdend. Daher muss die bisherige Planung mit den kritischen Ausfahrten der Tiefgaragen Peter-Rosegger-Straße und Hans-Reyhing-Straße korrigiert werden.“

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