An ihre Grenzen geradelt

Die elf Radsportler vom RSF Schönberg hatten als Jahrestour wieder eine interessante Strecke ausgetüftelt. Vom Nordschwarzwald über den Pfälzer Wald ging es durchs Dahner Felsenland ins Nordelsaß.

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Die elf ambitionierten Radsportfreunde Schönberg aus Pfullingen mit "Kutscher"Stephan Tröster.  Foto: 

Der RSF Schönberg ist eine Pfullinger Freizeitradsportgruppe, die sich seit fast 30 Jahren regelmäßig montagabends trifft, um noch eine sportliche Feierabendrunde bis zu 80 Kilometer zu drehen. Zusätzlich gibt es auch jährlich eine gemeinsame Viertages-Ausfahrt. In diesem Jahr führte die erste Etappe über 150 Kilometer die elf ambitionierten Radler von Pfullingen früh morgens um 8 Uhr bei windigem und unbeständigem Wetter nach Bad Imnau, wo der erste Stopp bei Brezeln und Getränken eingelegt wurde. Weiter ging es über Haigerloch und Heiligenzimmern zum Wasserschloss Glatt. Mit einem großen Stück Kuchen und durchbrechender Sonne war dort die Stimmung riesig. Dann durch den Nordschwarzwald an der Erzgrube vorbei zum Anstieg nach Göttelfingen. Eine kleine Gruppe, die noch nicht genug hatte und deren "Akkus" noch gut geladen waren, fuhr die letzten 400 Höhenmeter im Stile einer Tour-de-France-Ankunft hinauf zum Gasthof "Traube".

Am folgenden Tag verlangte die Königsetappe bei 35 Grad und 200 Kilometern Streckelänge den ansonsten fitten Radlern alles ab. Die Route führte durch das Murgtal zur Roten Lache hoch und hinunter nach Baden-Baden. Mit der Fähre wurde bei Plittersdorf der Rhein überquert, durch unzählige kleine pittoreske Orte ging es in die südliche Pfalz. In der Nähe von St.Martin wurde an der Kalmitbergstrecke die Zeit an einem Stoppomat gemessen. Über eine wunderschöne Höhenstraße ging es dann Richtung Kaiserslautern, wo in einem ehemaligen Gefängnis, dem Hotel Alcatraz, genächtigt wurde.

Von Kaiserslautern lautete das Ziel für die Truppe tagsdrauf Bad Bergzabern. 150 Kilometer wurden bewältigt. Die Fahrt ging durch das Dahner Felsenland nach Bitche ins nordliche Elsass und von dort weiter durch schattige Wälder bis nach Wissembourg, bevor in Bad Bergzabern das letzte Quartier eingenommen wurde.

Am letzten Tourtag wurde bei erneut heißen 35 Grad die letzten 175 Kilometer durch eine einheitliche, etwas schonendere Fahrweise recht gut bewältigt. Über Ettlingen und Pforzheim durchs Würmtal und den Schönbuch erreichte die Elf wieder Pfullingen. In einem Biergarten ließen die Radler den Ausflug mit vier herrlichen Tagen ausklingen. Insgesamt hatten sie rund 700 Kilometer und 7500 Höhenmeter bewältigt. Eine gute Leistung, fanden sie alle. Wichtig für die Ausfahrt war neben der guten Planung auch die Unterstützung durch "Kutscher" Stephan Tröster, der das Begleitfahrzeug immer sicher in der Nähe des Trosses bewegte.

Schon heute freuen sich die RSF Schönberg-Radler auf die nächste Tour.

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