AfD-Kreisvorstand empört über das Verhalten des MdL Hans Peter Stauch

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„Als Kreisverband der AfD in Reutlingen wollen auch wir uns zu den aktuellen Ereignissen in der AfD-Landtagsfraktion äußern“, schrieb gestern Wolfram Hirt als Sprecher Kreisverband Reutlingen per E-Mail und lieferte eine entsprechende Presseerklärung:

„Im Streit um die Antisemitismus-Vorwürfe gegen den AfD-Landtagsabgeordneten Wolfgang Gedeon haben 13 der 23 Abgeordneten die Fraktion verlassen. Der für den Wahlkreis Hechingen-Münsingen in den Landtag eingezogene Hans Peter Stauch gehört zu den zehn verbleibenden Mitgliedern der Fraktion.

Der Vorstand des AfD-Kreisverbands Reutlingen verurteilt dieses Verhalten in aller Deutlichkeit! Wir stehen zu 100 Prozent hinter den Aussagen des AfD-Bundesvorstands, der die folgenden Punkte veröffentlicht hat:

1. Der Bundesvorstand erinnert an seinen Beschluss, dass Antisemitismus keinen Platz in der AfD hat.

2. Der Bundesvorstand missbilligt aufs Schärfste die Entscheidung derjenigen Mitglieder der AfD-Fraktion im Landtag von Baden-Württemberg, die den Ausschluss von Wolfgang Gedeon aus der Fraktion verhindert haben. Diese Mitglieder akzeptieren den Verbleib eines Abgeordneten in der Fraktion, dessen Schriften eindeutig antisemitische Aussagen enthalten.

3. Der Bundesvorstand begrüßt die Entscheidung unseres Bundesvorsitzenden Prof. Dr. Jörg Meuthen MdL und weiterer AfD-Abgeordneter, nicht mit diesen Abgeordneten in einer Fraktion zu verbleiben.

4. Der Bundesvorstand distanziert sich von denjenigen Mitgliedern der Fraktion, die nicht mit Jörg Meuthen die Fraktion verlassen werden. Wir anerkennen als Vertreter der AfD im Landtag von Baden-Württemberg ab sofort nur Jörg Meuthen und die Abgeordneten, die sich ihm anschließen“, heißt es abschließend.

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