Achalmgemeinde setzt vorerst auf Smileys

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In der Sitzung des Technischen Ausschusses trug Andreas Walter, stellvertretender Leiter des Ordnungsamts, einen Vorschlag zur Änderung der Parkordnung am Friedhof vor. Im Oktober 2014 sei beschlossen worden, dass in Eningen für alle Parkscheibenzonen rund um die Uhr eine zweistündige Parkdauer gilt. Viele, die zur einer Wanderung aufbrächen, stellten ihr Auto daher in den Wohnstraßen ab.

Einstimmig sprach sich das Gremium dafür aus, dass die bisherige Parkregelung am Friedhof nur noch montags bis freitags von 8 bis 18 Uhr gelten solle. Wenn es keine Trauerfeiern gebe, solle der Parkplatz auch anderen Bürgern ohne Zeitbeschränkung zur Verfügung stehen.

Mit acht Ja- und einer Nein-Stimme gingen die Abbrucharbeiten für das Gebäude Rathausplatz 3 an die Firma Martin Geprägs GmbH Pfullingen zum Preis von 44 506 Euro. Davon trägt die Gemeinde 40 Prozent (17 802 Euro), den Hauptteil das Land. Wie Bürgermeister ­Alexander Schweizer mitteilte, muss die Sanierung bis Ende März 2018 abgerechnet sein. Das Angebot beinhaltet die Auflage, den Gewölbekeller zu erhalten. „Eine öffentliche Nutzung ist denkbar“, so Klett. Laut Schweizer ist der geräumige Keller in einem sehr guten Zustand. Auch Gerd Sonntag sprach sich ausdrücklich für den Erhalt aus. „Im Ortskern haben wir wenige Keller dieser Art“, sagte er.

Unter „Verschiedenes“ berichtete Walter von der Anregung, zwei Radaranlagen im Ort zu installieren. Problematisch sei, dass die Gemeinde zwar einen Teil der hohen Kosten dafür tragen müsse, die Bußgeldeinnahmen jedoch an das Landratsamt gingen. „Wir haben daher zwei Messanlagen bestellt, die die Autofahrer per Smiley auf ihre Geschwindigkeit hinweisen.“ Gemeinderat Günter Neuhäuser fand dies nicht nachvollziehbar. „Alle Ortschaften im Umkreis haben Radaranlagen nur Eningen nicht“, sagte er und wies auf die hohe Lärmbelästigung in der oberen Metzinger Straße hin. „Viele halten sich dort nicht an Tempo 30.“ Schweizer wies darauf hin, dass die Kommune nur in der Nähe der Gaststätte Scharfes Eck eine solche Anlage aufstellen könne, von der die Einnahmen auch in die Kasse der Gemeinde fließen würden.

Nicht möglich ist nach Walter das angeregte Versetzen des Ortseingangsschilds unten an den Alfred-Schradin-Weg, da der Gesetzgeber dafür eine beidseitige Bebauung vorschreibe.

Diskutiert wurde auch über den Markwiesenweg, an dem ein Schulkind angefahren wurde. Die Stelle, an der häufig über den Gehweg gefahren werde, wurde provisorisch bis zum 30. Juni 2018 beschildert.

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