"Wähle kurze Worte und gehe in Frieden"

Staatliches Hochbauamt unter neuer Führung: Im Spitalhofsaal wurde der bisherige Baudirektor Matthias Marks in den Ruhestand verabschiedet und der Neue im Amt, Thomas Hofer, offiziell vorgestellt.

|
Stabwechsel am Staatlichen Hochbauamt: Der Leitende Baudirektor Matthias Marks (rechts) geht in den Ruhestand, ihm folgt Thomas Hofer (links) nach. In der Mitte Wirtschafts- und Finanzminister Dr. Nils Schmid. Foto: Jürgen Spieß

60 Jahre Baden-Württemberg: Nicht nur das Land feiert, auch das Staatliche Hochbauamt geht seit 1952 seiner Arbeit nach, plant und baut im Auftrag des Bundes und der US-Gaststreitkräfte und nimmt Bauherren-Aufgaben seiner Auftraggeber wahr.

Einer, der die Geschichte des Hochbauamtes fast 40 Jahre begleitet hat und sich nun in den Ruhestand verabschiedet, ist der langjährige Leitende Baudirektor Matthias Marks. Der 1947 in der ehemaligen UdSSR geborene Architekt machte 1967 in Ulm sein Abitur, studierte von 1968 bis 1973 an der Technischen Hochschule Stuttgart und trat 1976 in die Staatliche Bauverwaltung beim Amt Stuttgart ein. Nach Stationen in Ulm, Stuttgart und Tübingen bekleidete er zunächst das Amt des stellvertretenden Amtsvorstehers und übernahm 2005 die Leitung des Staatlichen Hochbauamtes Reutlingen.

Bei seiner Verabschiedung ging nach der Begrüßung von Oberfinanzpräsidentin Andrea Heck zunächst Dr. Nils Schmid, Minister für Finanzen und Wirtschaft des Landes, auf Marks Verdienste ein. Er dankte dem bisherigen Leiter des Staatlichen Hochbauamtes für seinen Dienst in der Bauverwaltung. Zugleich wünschte Schmid dem neuen Leiter, Thomas Hofer, "stets eine glückliche Hand". Der 61-jährige Architekt und Maschinenbau-Ingenieur bringt bereits Erfahrungen aus verschiedenen Bereichen mit und kennt das Architektur-Geschäft durch seine Tätigkeit in unterschiedlichen Führungspositionen in der Bauverwaltung. "Auf diese Grundlage kann Thomas Hofer auch für seine neue Tätigkeit zurückgreifen", lobte der Minister für Finanzen und Wirtschaft den neuen Amtsleiter. Der Abend endete wie er begonnen hatte: mit einem jungen Klarinetten-Quartett der Musikschule Reutlingen und klassischer Musik von Josef Bönisch aus fünf Bagatellen. Dazwischen gab es weitere Grußworte von Ulrike Hotz, der Ersten Bürgermeisterin der Stadt Reutlingen, von Wolfgang Riehle, Präsident der Architektenkammer Baden-Württemberg, und von Hans Bernd Lutz ("Sie waren ein Chef mit Leib und Seele"), Vorsitzender des örtlichen Personalrats. Und natürlich kamen auch der neue, seit Juli im Amt stehende und der scheidende Baudirektor zu Wort. Matthias Marks dankte seinen langjährigen Weggefährten, Vorgesetzten und Mitarbeitern, "mit denen ich all die Jahre unglaubliches Glück hatte" und bemühte zum Abschluss seiner Ansprache ein arabisches Sprichwort: "Wähle kurze Worte und gehe in Frieden".

Abonnieren Sie das kostenlose Morning-Briefing aus der Chefredaktion
Damit starten Sie top informiert in den Tag. Außerdem im Newsletter: Die Wettervorhersage und die aktuelle Verkehrslage in der Region.
» zur Registrierung

Noch kein Kommentar

Schreiben Sie Ihren eigenen Kommentar

noch 3000 Zeichen
Mit Ihrem Kommentar akzeptieren Sie unsere Netiquette

Für registrierte Nutzer

Melden Sie sich an und schicken Sie Ihren Kommentar ab:

Für noch nicht registrierte Nutzer

Registrieren Sie sich kostenlos, um Ihren Kommentar abzuschicken:

Ich bin damit einverstanden, dass die Neue Pressegesellschaft mbH & Co. KG und ihre Tochterunternehmen mich schriftlich (per E-Mail oder Brief) oder telefonisch über ihre Medienangebote und kostenlose Veranstaltungen informieren dürfen. Meine Daten dürfen zu diesem Zweck gemäß den Bestimmungen des BDSG gespeichert, verarbeitet und genutzt werden. Die Einwilligung kann ich jederzeit widerrufen.
Ich bin mit den Datenschutzbestimmungen einverstanden. *

Bitte beantworten Sie noch die folgende Sicherheitsfrage:

neu laden
Content Management by InterRed GmbH Logo
weiter zur Startseite

Verwunderung über zweiten Arzt im Raum

Im Prozess gegen zehn Dermatologen wurden vor dem Landgericht Tübingen weitere Zeugen vernommen. weiter lesen