"Steinhäusle" so gut wie vernichtet

Im Volksmund nennt man es schlicht "Steinhäusle" - und das ist seit vergangenen Montag so gut wie vernichtet. Denn das Dach der früheren Stein-Schutzhütte im Hohbuch ist komplett abgebrannt.

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Ein aufmerksamer Hohbuch-Bewohner hatte am 5. Januar aus dem Bereich der Fachhochschule lodernde Flammen bemerkt und gegen 23.40 Uhr die Rettungskräfte informiert. Da der genaue Brandort und auch das Ausmaß zunächst unbekannt waren, rückten mehrere Streifenwagen der Polizei sowie ein Löschzug und 21 Einsatzkräfte der Feuerwehr Reutlingen aus. Was letztlich brannte, war das mit Ziegeln bedeckte hölzerne Dach der im Volksmund "Steinhäusle" genannten Stein-Schutzhütte, am Verbindungsweg zwischen der Pestalozzistraße und der Kleingartenanlage gelegen.

Vor mehr als zehn Jahren wurde das "Steinhäusle" mit kompakter Dachkonstruktion aus Holz und mit stabilen Dachziegeln belegt und komplett erneuert. Der Feuerwehr gelang es zwar, die Flammen rasch unter Kontrolle zu bringen und zu löschen. Dennoch blieb außer dem Gemäuer aus Natursteinquadern fast nur noch reichlich Schutt und Asche übrig.

Höchst bedauerlich ist diese Tatsache auch für die im angrenzenden Wohngebiet Schafstall ansässige Mobile Jugendarbeit. Die hatte vor zwei Jahren die Patenschaft für die Schutzhütte übernommen und sie mit älterem Gartenmobiliar ausgestattet. Im Zuge der Ermittlungen zur Brandursache war am Mittwoch ein Beamter vor Ort. Während seiner intensiven, man möchte meinen schier aussichtslosen Spurensuche, sagte er schmunzelnd: "Ein nur halbverbrannter Personalausweis, das wär's." Nachdem der entstandene Sachschaden mit rund 5000 Euro beziffert wird und zudem auch das Mauerwerk geschädigt wurde, ist mit einer kompletten Instandsetzung wohl kaum zu rechnen. "Aber vielleicht findet sich ja ein wohltätiger Sponsor", meinte hoffnungsfroh ein des Weges kommender Hohbuchler.

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