"Ole, Du bist ein Glücksfall für uns"

Die Judoabteilung der TSG bereitete "ihrem" Silbermedaillengewinner von London, Ole Bischof, am Freitag in der Judohalle einen großen Empfang.

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Ole Bischof, der erfolgreichste Reutlinger Olympiateilnehmer aller Zeiten, strahlte mit der Sonne um die Wette, als er beim Empfang durch das Spalier "seiner" Judoabteilung die nach ihm benannte Halle betrat. TSG-ler, Freunde, Vertreter von Stadt, Verband und Sponsoren, vor allem aber viele junge Fans waren gekommen, um den Silbermedaillengewinner zu feiern. TSG-Ehrenvorsitzender Dr. Heiner Völker begrüßte den Vorzeigejudoka offiziell. "Für die TSG bist Du sehr wichtig. Ole, Du bist ein Glücksfall für uns", sagte er und: "Jetzt wollen alle unsere Kleinen auch Olympiasieger werden." Die städtische Vertreterin Bürgermeisterin Ulrike Hotz, versicherte: "Wir sind saumäßig stolz auf Sie" und überreichte Bischof "ein seltenes und wertvolles Geschenk", die Friedrich-List-Medaille in Gold.

Von Martin Bobert, Präsident des württembergischen Judo-Verbands, gabs einen Scheck über 2500 Euro und dickes Lob: "Er hat ein Wahnsinnsturnier gekämpft und am Ende eine beeindruckende Geste seinem Gegner gegenüber gezeigt. Eine tolle Werbung für unseren Sport." Michael Bläsius, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der KSK Reutlingen, überreichte mit Vorstandsmitglied Stefan Brieger stellvertretend für die Sparkassen-Finanzgruppe die Medaillenprämie als Scheck über 3000 Euro. Zweckgebunden für ein Projekt des TSG-Judo-Nachwuchses.

"Ole, wir sind sehr stolz auf Dich und auch unheimlich dankbar", so TSG-Judo-Abteilungsleiter Botond Draskoczy. "Es ist phänomenal, dass Du es noch mal geschafft hast. Dein großer Erfolg resultiert aus vielen kleinen Teilen." Aus 11 000 kleinen Bischof-Fotos ist sein Geschenk, ein großes Bild mit Londoner Motiv, zusammengesetzt.

Der Geehrte dankte strahlend "allen, die mich auf der langen Reise begleitet haben". Enttäuscht zeigte er sich von OB Bosch, die fehlte: "Da kann man sehen, wo ihre Prioritäten liegen", sagte der 32-Jährige und bekam dafür den stärksten Beifall des Abends. Nach einem "Ole-Bischof-Kampf-Raten" sowie der Versteigerung von Olympia-Fanartikeln für einen guten Zweck wurde noch lange gefeiert.

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