"Nirgends besser als daheim"

Bald ist es so weit: Am ersten Februarwochenende öffnet sich der Vorhang der Eninger HAP-Grieshaber-Halle zu zwei Aufführungen und gibt den Blick frei in die Welt des Zauberers von Oz.

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Zum dritten Mal hat Adelinde Bohn mit ihrer Rhythmischen Tanz- und Gesangschule ein Stück zu gunsten des Hospiz' Veronika einstudiert. Die gelernte Sportlehrerin mit Gesangsausbildung hat ihre Schützlinge zwischen fünf und 75 Jahren um sich geschart. Seit einem halben Jahr wird in dem 20-Quadratmeter-Raum im Eninger Ortskern gesungen, rezitiert, gesteppt und getanzt. Dort werden Kulissen bemalt und zwischendurch auch noch der 50. Geburtstag der Chefin gefeiert.

Mehrere Wochenenden setzten die 42 Mitwirkenden für die Proben ein. Für viele ist die Schule zur zweiten Heimat geworden. Das Buch zur Geschichte stammt von Lyman Frank Baum aus dem Jahr 1900. Bohn hat die Theatervorlage durch eigene Texte an das Ensemble und Publikum angepasst. Eine Herausforderung ist das Stück besonders für Hauptdarstellerin Maxi Frey in der Rolle der Dorothy. "Wo kann ich das besser trainieren und meine Grenzen austesten als hier", sagt die 16-jährige List-Gymnasiastin mit dem Berufswunsch Musicaldarstellerin. Dasselbe haben auch die studierenden Freundinnen erfahren. Und sie wissen, was auch Dorothy nach allen Abenteuern sagt: "Es ist nirgends besser als daheim."

Erzählt wird die Geschichte des Mädchens Dorothy (Maxi Frey) und ihres Hundes Toto. Sie lebt auf dem Hof ihrer Tante Emmy (Dr. Barbara Dürr) und Onkel Henry (Thomas Klose) mit den Farmarbeitern Sieg (Carolin Klose), Hunk (Tanja Stamenkovic) und Hickory (Merith Wirsum). Als ihr Toto weggenommen werden soll, läuft sie weg, gerät in einen Sturm und wacht nach einem Schlag auf den Kopf in einer Traumwelt auf. Dort im Land der Munchkins trifft sie die gute Hexe des Nordens (Elena Krasovc). Sie rät ihr, mit den roten Zauberschuhen der Osthexe in die Smaragdstadt (Wächter Bea Hummel) zu gehen, um dort den Zauberer Oz (Max Kreppenhofer) um Hilfe zu bitten. Auf dem gelben Steinweg begegnet sie einer Vogelscheuche ohne Verstand (Julia Fitze), einem Blechmann ohne Herz (Boris Krasovic), einem Löwen ohne Mut (Verena Schmid) und der bösen Hexe des Westens (dargestellt von Bohns Gesangspartnerin Ingrid Frey). Allesamt Abbilder der Menschen, die sie kennt.

Vor Dorothy und den drei Gefährten liegt ein langer und gefahrvoller Weg. Werden sie den Zauberer finden? Und wird jeder das bekommen, was er sich sehnlichst wünscht? Und vor allem, gelingt es Dorothy, wieder nach Hause zurückzukehren? Karten für die beiden Vorstellungen in der HAP-Grieshaber-Halle am Samstag, 7. Februar, 19 Uhr, und Sonntag, 8. Februar, 17 Uhr, gibt's ab sofort im Seniorenzentrum St. Elisabeth, Eningen, und bei Edeka-Möck im Betzenried. Der Erlös geht an das Hospiz Veronika in Eningen.

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