"Fresssack Otto" verursacht Chaos

Dieser Tage prämierte die Initiative Kindermedienland zehn Projekte von Schülerinnen und Schülern aus dem Land. Gewinner in ihrer Altersklasse wurde die Klasse 4a der Eduard-Spranger-Schule Reutlingen.

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Die Schüler der Klasse 4a der Eduard-Spranger-Schule aus Reutlingen haben in ihrer Altersklasse in diesem Jahr beim Schülermedienpreis den ersten Platz geholt mit dem Film "Otto, der Fresssack".  Foto: 

Beim Schülermedienpreis der Initiative Kindermedienland Baden-Württemberg wurden mehr als 80 Medienprojekte von Kindern und Jugendlichen aus dem Südwesten eingereicht. Daraus wählte eine Fachjury acht Preisträger in zwei Alterskategorien aus und prämierte obendrein zwei Sonderpreisträger, wie es in einer Mitteilung an die Presse heißt. Wie im vergangenen Jahr waren auch dieses Mal wieder viele Filmbeiträge unter den Einreichungen. Bei der Preisverleihung im Neuen Schloss in Stuttgart überreichten Ministerialdirigent Professor Dr. Claus Eiselstein vom Staatsministerium Baden-Württemberg und MFG-Geschäftsführer Professor Carl Bergengruen den Gewinnern ihre Preise. Die Siegerprojekte kommen aus Reutlingen, Stuttgart, Neidlingen, Karlsruhe, Tübingen, Freudenstadt und aus Tamm.

Mit ihrem Knetmännchen-Trickfilm in Stop-Motion-Technik haben die Schülerinnen und Schüler der Klasse 4a der Eduard-Spranger-Schule Reutlingen eine kunterbunte Alltagsgeschichte geschaffen und damit den ersten Platz in der Alterskategorie der Sechs- bis Zwölfjährigen belegt. Mit dem Bus unterwegs zu sein - davon können die meisten Schülerinnen und Schüler ein Lied singen. Was aber passiert, wenn einer den Verkehr aufhält? "Otto der Fresssack" ist so einer. Er kann einfach nicht genug bekommen von all den Leckereien und sorgt für mächtiges Chaos auf der Straße, denn das dicke Knetmännchen lässt eine Busfahrt zu einer wahren Tragödie für alle Fahrgäste werden. Die Gewinnerinnen und Gewinner können sich über Eintrittskarten in den Europapark Rust und das Ravensburger Spieleland sowie Equipment für ihre Arbeitsgruppen freuen.

"Ich bin begeistert und freue mich sehr, mit wie viel Köpfchen und Kreativität die Schülerinnen und Schüler ihre Ideen souverän in Medienprojekte umsetzen", sagte Eiselstein. "Eine Medienpädagogik, die es Kindern und Jugendlichen erlaubt, sich frei mit unserer Medienkultur auseinanderzusetzen und ihre eigenen Ideen und Themen einzubringen, schafft ein aktives Medien-Bewusstsein. Wie sich zeigt, ist der Schülermedienpreis hier genau die richtige Learning by Doing-Initiative."

Mit dem Schülermedienpreis zeichnet die landesweite Initiative Kindermedienland seit 2010 inspirierende Projekte von baden-württembergischen Schülern aus. Koordiniert wird der Wettbewerb von der MFG Medien- und Filmgesellschaft Baden-Württemberg im Auftrag des Staatsministeriums. Ziel der Initiative ist es, die Medienkompetenz unter Kindern und Jugendlichen zu stärken.

Durch die bewusste Auseinandersetzung mit der Medienproduktion werden sie ermutigt, Medien nicht nur zu konsumieren, sondern auch bewusst selbst zu gestalten. Gleichzeitig erhält der Mediennachwuchs im Land so eine Plattform, um zu zeigen, wie professionell und souverän er sich schon in der Medienlandschaft bewegt. Insbesondere im Bereich der digitalen Medien finden sich die Schüler selbstverständlicher und intuitiver zurecht als ihre Eltern beziehungsweise ihre Lehrerinnen und Lehrer.

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