"Ein Stück weit Familienersatz"

Kurz vor den Pfingstferien durften sich Susann Hertwig und Monika Ruppelt vom Förderverein Schloss-Schule in Pfullingen über einen Spendencheck von tausend Euro des Pfullinger Journals freuen.

|
Bei der Spendenübergabe (von links): Monika Ruppelt, Susann Hertwig (Förderverein), Rainer Gonser (Rektor Schloss-Schule), Britta Wayand (Herausgeberin Pfullinger Journal) und Kinder der Schloss-Schule.  Foto: 

Das Geld kommt aus dem Erlös des Pfullinger Kalenders, den das Pfullinger Journal zum dritten Mal aufgelegt hat. In dem Bildkalender sind historische Pfullinger Stadtansichten zu sehen, die den aktuellen Bildern gegenüber gestellt sind. So kann man direkt vergleichen, wie die Straßenzüge vor 50 Jahren ausgesehen haben und wie sie heute aussehen. "Finanziell unterstützt haben den Kalender, wie in jedem Jahr die Stadt Pfullingen, die Volksbank und einzelne Geschäftsleute", betonte Britta Wayand, Herausgeberin des Pfullinger Journals. Der Erlös aus dem Verkauf geht nun an den Förderverein.

Diesen gibt es seit über 20 Jahren an der Werkrealschule. Und im Laufe dieser Zeit haben sich die Anforderungen sehr stark verändert. "Wir haben einen Ganztagesbetrieb mit rund 110 Kindern von der ersten bis zur vierten Klasse", weiß Vorsitzende Susann Hertwig. Die Betreuung ist täglich geöffnet von 7 bis 8 Uhr und Montag- bis Donnerstagnachmittag von 11.30 bis 16 Uhr und freitags von 11.30 bis 13 Uhr. In dieser Zeit können die Kinder spielen und basteln, sie können die Hausaufgabenbetreuung, die von den Lehrern übernommen wird, in Anspruch nehmen. Zum Mittagessen gehen die Kinder mit ihren Betreuerinnen gemeinsam in die Mensa, am Nachmittag gehen manche Kinder in AGs, nutzen Sportangebote wie KISS, die Kindersportschule des VfL, besuchen die Musikschule oder die Schach AG. "Das ist bei uns alles hier vor Ort und ist für die Kinder gut zu erreichen, sie gehen von der Betreuung zum Beispiel in die Musikschule und kommen dann anschließend wieder zu uns", so Susann Hertwig. Und Rainer Gonser, Rektor der Schloss-Schule, fügt noch hinzu: "Wir sind ein Stück weit Familienersatz. Wir sind froh, dass wir in der Betreuung eine solche Konstanz haben, so sind die Betreuerinnen wie Ersatzmamas für die Kinder."

In der letzten Ferienwoche der Sommerferien organisiert der Förderverein ebenfalls eine Betreuung für Grundschulkinder und kommende Erstklässler. Die Betreuung findet täglich von 7.30 bis 13 Uhr statt. "Wir haben Platz für 20 Kinder und, im Moment sind noch einige Plätze frei", so Susann Hertwig. Wer noch eine Betreuung benötigt, sollte sich bei Manfred Wolf bei der Stadtverwaltung melden. Das Spendengeld kann der Förderverein gut gebrauchen. "Wir haben gerade erst neue Möbel anschaffen müssen und könnten auch mal wieder neue Spielsachen gebrauchen. Außerdem hat die Schulband angefragt, ob der Förderverein vielleicht einen Mietzuschuss für die Probenräume geben könnte", so Susann Hertwig.

Abonnieren Sie das kostenlose Morning-Briefing aus der Chefredaktion
Damit starten Sie top informiert in den Tag. Außerdem im Newsletter: Die Wettervorhersage und die aktuelle Verkehrslage in der Region.
» zur Registrierung

Noch kein Kommentar

Schreiben Sie Ihren eigenen Kommentar

noch 3000 Zeichen
Mit Ihrem Kommentar akzeptieren Sie unsere Netiquette

Für registrierte Nutzer

Melden Sie sich an und schicken Sie Ihren Kommentar ab:

Für noch nicht registrierte Nutzer

Registrieren Sie sich kostenlos, um Ihren Kommentar abzuschicken:

Ich bin damit einverstanden, dass die Neue Pressegesellschaft mbH & Co. KG und ihre Tochterunternehmen mich schriftlich (per E-Mail oder Brief) oder telefonisch über ihre Medienangebote und kostenlose Veranstaltungen informieren dürfen. Meine Daten dürfen zu diesem Zweck gemäß den Bestimmungen des BDSG gespeichert, verarbeitet und genutzt werden. Die Einwilligung kann ich jederzeit widerrufen.
Ich bin mit den Datenschutzbestimmungen einverstanden. *

Bitte beantworten Sie noch die folgende Sicherheitsfrage:

neu laden
Content Management by InterRed GmbH Logo
weiter zur Startseite

Emotionaler Schlagabtausch

Beim Wahlpodium der SÜDWEST PRESSE erlebten die Zuschauer eine engagiert geführte Debatte. Vor allem bei den Themen Arbeits- und Sozialpolitik prallten die Meinungen aufeinander. Einigkeit gab es in zwei Punkten. weiter lesen