„Dürfen nicht nachlassen“

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Jobcenter-Leiterin Erika Holstein, SPD-MdL Nils Schmid und der Reutlinger Arbeitsagentur-Chef Wilhelm Schreyeck (von links) beim Gespräch.  Foto: 

Der Reutlinger SPD-Landtagsabgeordnete Nils Schmid informierte sich jetzt bei Arbeitsagentur und Jobcenter Reutlingen über den regionalen Arbeitsmarkt sowie aktuelle Entwicklungen.

Trotz der insgesamt recht erfreulichen Lage gebe es unverändert schwierige Teilbereiche. So bereitet die Vermittlung von Langzeitarbeitslosen nach wie vor große Sorgen. Deshalb haben auch die sogenannten Arbeitsgelegenheiten weiter ihre Berechtigung. Sie böten vielen arbeitslosen Menschen eine sinnstiftende Beschäftigung.

Im Gespräch mit dem Vorsitzenden der Geschäftsführung der Reutlinger Agentur, Wilhelm Schreyeck, sowie der Geschäftsführerin des Jobcenters für den Kreis Reutlingen, Erika Holstein, dankte Schmid den Mitarbeitern für ihren Einsatz. Die große Zahl an Flüchtlingen komme nun auch verstärkt am Arbeitsmarkt an und stelle eine Herausforderung dar, die es zu meistern gelte.

„Arbeit ist einer der wichtigsten Faktoren für die Integration“, betonte Schmid. Er mahnt jedoch zur Geduld. Langfristig könne die heimische Wirtschaft, insbesondere das Handwerk, von den Arbeitskräften profitieren. Doch das gehe nicht von heute auf morgen. So seien zunächst grundlegende Sprachkenntnisse zwingende Voraussetzung. Ganz konkret sei es beispielsweise im Umgang mit Maschinen unerlässlich, dass die Sicherheitsbestimmungen verstanden und beherzigt würden, berichtet Schreyeck.

„Lernt schnell Deutsch“, laute daher die Botschaft an alle Zugewanderten. Und Schmid weiter: „Wer dauerhaft hier bleiben und etwas erreichen will, braucht eine Ausbildung – egal wie alt er oder sie ist.“

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