„Die Überraschungen werden wohl nie aufhören“

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Den offiziellen Fototermin hat Sophia Maria auf ihrer Mutter Stephanie Haller liegend glatt verschlafen. Foto: Norbert Leister  Foto: 

Erschöpft schlafend liegt die kleine Sophia Maria auf ihrer Mutter Stephanie Haller. „Wir hatten eine anstrengende erste Nacht“, berichtete die 30-jährige Frau gestern. Am 1. Januar hat sie ihrem ersten Kind den Blick in diese Welt nach einer glücklicherweise problemlosen Schwangerschaft ermöglicht. Vater Marc Haller war bei der Geburt dabei, „er hat das ganz entspannt mitgemacht“, sagte seine Frau am Tag danach. Entspannung gab es für die Mutter zunächst allerdings nicht: Die Geburt war extrem anstrengend, um 23 Uhr in der Silvesternacht fuhr das Paar nach immer stärker werdenden Wehen ins Reutlinger Krankenhaus. Fast neun Stunden hat es dann gedauert, bis der Nachwuchs tatsächlich das Licht der Welt erblickte. Zuvor hatte es allerdings bei der Geburt Komplikationen gegeben, weil sich mehrfach die Nabelschnur um den Hals der kleinen Sophia gelegt hatte. „Dadurch bekam sie Herzprobleme“, sagte Stephanie Haller mit dem Abstand von einem Tag. Aber: Alles ging schlussendlich gut. „Und das ist die Hauptsache“, betont der ebenfalls 30-jährige Vater Marc Haller. Und die erste Nacht? „Die Kleine hat fast nur geschrien und getrunken“, sagt die junge Mutter.

Zum Fototermin schlief die winzige Neubürgerin allerdings so friedlich, als ob sie in ihren wenigen Stunden auf diesem Planeten noch nie etwas anderes getan hätte. Gerade so, als ob sie gar nicht fähig wäre, richtig Radau zu machen. Wie man sich doch täuschen kann. Mutter Stephanie Haller ist von Beruf Sozialversicherungsfachangestellte, der Vater Marc Medizintechniker in den Reutlinger Kreiskliniken. „Er möchte die Elternzeit ab Sommer nehmen, wenn Sophia etwas größer ist“, sagt die Wöchnerin. Im Moment der Geburt war ihr Nachwuchs 54 Zentimeter groß und brachte 3710 Gramm auf die Waage. Allerdings hatte sich das Baby etwas Zeit gelassen: Termin war eigentlich am 28. Dezember des mittlerweile vergangenen Jahres. Besorgt oder gar aufgeregt war Stephanie Haller über die Verzögerung jedoch nicht, „es hieß ja, dass es normal ist, wenn Babys zwei Wochen vor oder nach dem Termin kommen“.

Natürlich ist das Paar gespannt, was nun – nach Schwangerschaft und Geburt – das kleine Wesen für Aufgaben, Freuden und Sorgen für die Eltern bereithält. „Die Überraschungen werden wohl nie aufhören, egal, wie alt ein Kind ist“, sagt Stephanie Haller. Morgen oder übermorgen sollen die junge Mutter und Sophia Maria wohl nach Hause gehen dürfen. Norbert Leister

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