"Bürger können keine Zäune mehr sehen"

Was lange währt, wird auch mal fertig: Die Arbeiten im Bürgerpark sind so gut wie abgeschlossen. Die letzten Schranken bleiben noch stehen.

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Noch sind die Pflasterarbeiten in der Katharinenstraße nicht abgeschlossen. Fotos: Ralph Bausinger

Til Eders Blick richtet sich auf den 15. November. An diesem Freitag werden die frisch gepflasterte Katharinenstraße und der neu gestaltete Platz vor dem Tübinger Tor offiziell eröffnet. Spätestens dann sollen, so der designierte Leiter der Projektgruppe Stadthalle, alle Zäune, Abschrankungen, Baucontainer und Werkzeugmaschinen aus dem Bürgerpark verschwunden sein.

Die Arbeiten im Bürgerpark sind weitgehend abgeschlossen. Am vergangenen Donnerstag, 31. Oktober, erfolgte die Bauabnahme mit der Firma Meyer, die noch Kleinigkeiten zu erledigen hat. Dass die Arbeiten sich deutlich länger als erwartet hinzogen, hatte laut Eder mehrere Ursachen: Neben dem überaus langen Winter hatte die Stadt noch die Echazstufen einbauen lassen. Für einen weiteren - beträchtlichen - Teil der Verzögerung zeichne die Firma Meyer verantwortlich, was für erheblichen Unmut bei Gemeinderatsfraktionen und Bürgerschaft sorgte.

Überlegungen, die eingesäten Rasenflächen einzuzäunen und damit zu schützen, wurden verworfen. "Die Bürger können keine Bauzäune mehr sehen", betont Eder. Zudem seien die meisten Rasenflächen zwischenzeitlich recht robust.

"Wir sind im Großen und Ganzen im Kostenrahmen geblieben", sagt Eder - auch wenn noch keine Abschlussrechnung vorliegt. Angesetzt waren 4,76 Millionen Euro für die Bauabschnitte 1a, 1b und 2.

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