"Bringen Sie Fachwissen und Ideen ein"

In einer Feierstunde in den Räumen der Aula der Hochschule hat der Direktor des Realschulseminars, Dieter Salzgeber, dieser Tage 150 Realschullehreranwärterinnen und -anwärter verabschiedet.

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Dieter Salzgeber, Direktor des Reutlinger Realschullehrerseminars, mit den besten Absolventen. Foto: Privat

Salzgeber dankte den Berufsanfängern für die geleistete Arbeit an den Schulen und am Seminar. Den Ausbildern am Seminar und den Ausbildungsrealschulen attestierte Salzgeber, dass sie in den vergangenen Monaten gute Arbeit geleistet hätten.

Für die anspruchsvollen Aufgaben als Lehrer mit täglich neuen Herausforderungen wünschte Salzgeber den neuen Kollegen viel Kraft und immer wieder auch erfüllende Stunden. "Sie sind im Verlauf der Ausbildung mit vielfältigen pädagogischen und didaktischen Handlungsmöglichkeiten vertraut gemacht worden", betonte er. "Bringen Sie Ihr Fachwissen und Ihre Ideen in die Schulentwicklung ein."

Im Verlauf seiner Ansprache ging Salzgeber auch auf die derzeitige Einstellungssituation der Absolventen ein. Von den 150 Absolventen des Seminars, die die zweite Staatsprüfung bestanden haben, werden im kommenden Schuljahr 100 als Lehrer tätig sein. Sechs Lehrkräfte sind zudem in Hessen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Bayern und Österreich untergekommen. 73 werden an Realschulen im Land arbeiten, 13 an privaten Realschulen und sechs Junglehrer an einer Gemeinschaftsschule.

Dass die Absolventen des Realschulseminars bei der Einstellung auch im Landesdurchschnitt vergleichsweise gut dastehen, führt Salzgeber darauf zurück, dass man gemeinsam mit den Verantwortlichen des Regierungspräsidiums schon frühzeitig über die Einstellungssituation informiert und über die verschiedenen Möglichkeiten hingewiesen habe. "Offenbar hat das viele unserer Absolventen ermuntert, sich schulscharf bei Schulen zu bewerben", so Salzgeber.

Außerdem haben sich die vom Seminar im Rahmen der Ausbildung angebotenen Zusatzqualifikationen gerade bei schulscharfen Ausschreibungen gelegentlich als einstellungsentscheidend erwiesen. "Wir wissen, dass beispielsweise unsere Zusatzqualifikation im Bereich der Informationstechnologie und der neuen Medien sowie des bilingualen Lehren und Lernen, der Inklusion und der interkulturellen Kompetenz in einigen Fällen die entscheidende Trumpfkarte war", sagte Salzgeber.

Die Verabschiedung wurde musikalisch von Anwärterinnen und Anwärtern des neuen Kurses 30 umrahmt. Die Kurssprecher verabschiedeten sich mit musikalischen Beiträgen und Redebeiträgen, die sich überwiegend satirisch und parodistisch mit der Ausbildung auseinander setzten.

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