Über den Umgang mit Heterogenität

"Herausforderungen für die Lehrerbildung" war dieser Tage ein Vortrag von Prof. Dr. Thorsten Bohl überschrieben, dem mehrere Workshops folgten.

SWP |

In allen Schularten wächst die Notwendigkeit, sich noch stärker mit Aspekten der individuellen Förderung von Schülern auseinanderzusetzen. Pädagogische Hochschulen, Universitäten und Staatliche Seminare sind daher gefordert, in der Lehrerbildung Kompetenzen bei angehenden Lehrern anzubahnen. Dabei werden die Lernkonzepte der Gemeinschaftsschule eine wichtige Rolle spielen. Uni Tübingen, Pädagogische Hochschule Weingarten sowie die Staatlichen Seminare für Didaktik und Lehrerbildung in Tübingen, Reutlingen, Nürtingen und Sindelfingen haben sich zu einem regionalen Netzwerk zusammengeschlossen, um die künftigen Lehrkräfte noch besser zu befähigen, mit heterogenen Lerngruppen umzugehen, heißt es in einer Mitteilung.

Im Rahmen der Veranstaltung des regionalen Netzwerks "Heterogenität - Individuelles Lernen - Gemeinschaftsschule: Herausforderungen für die Lehrerbildung" hielt Prof. Dr. Thorsten Bohl von der Uni Tübingen einen Vortrag zum Thema "Umgang mit Heterogenität im Unterricht". Er stellte hierbei die wissenschaftlichen Positionen zum Thema dar und stellte Studien vor, die insbesondere auch die große Heterogenität an Grundschulen, Realschulen und beruflichen Schulen in Baden-Württemberg zeigen.

Begrüßt wurden die 180 Teilnehmer von Ina Gonnermann vom Kultusministerium, die die Forderungen des Ministeriums an die Lehrerbildung im Hinblick auf das Thema darstellte und zur Bildung von Netzwerken und verstärktem Umgang mit Heterogenität in Seminarveranstaltungen für die Lehramtsanwärter aufforderte.

Am Nachmittag fanden dann in zwei Durchgängen mehrere Workshops der Institutionen statt, die am Netzwerk beteiligt sind, sowie der Gemeinschaftsschulen aus Tübingen (Geschwister-Scholl-Schule), Bad Urach und Walddorfhäslach, die das Thema vertieften.

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