Sport macht schlau

Sport macht schlau: Zu dieser Erkenntnis kommt die Realschule, denn ein Mehr an Bewegung führt zu einer besseren schulischen Lernleistung.

SWP |

Am Staatlichen Seminar für Didaktik und Lehrerbildung (Realschule) Reutlingen organisierte die Fachschaft Sport eine informative und spannende Veranstaltung zum Thema "Exekutive Funktionen", heißt es in einer Mitteilung. Die anwesenden Mitarbeiter des Realschulseminars, Mentoren und Mentorinnen verschiedener Realschulen und die angehenden Sportlehrer wurden über die Bedeutung der "exekutiven Funktionen", also der Fähigkeit zur Konzentration, Selbstregulation und selektiver Wahrnehmung informiert. Sie unterstützen, wo die zentralen Gehirnfunktionen gefordert sind: "Wenn wir Entscheidungen treffen, wenn wir planend, aber flexibel vorgehen, wenn wir das Ziel im Auge behalten und gleichzeitig auftretende Probleme bewältigen müssen, wenn wir das eigene Handeln reflektieren, um es gegebenenfalls zu korrigieren", heißt es bei der Fachschaft. In den Schulen sollten deshalb die exekutiven Funktionen deutlich stärker gefördert werden. Es ist neurowissenschaftlich erwiesen, dass Kinder und Jugendliche so erfolgreicher lernen.

Der Sportwissenschaftler, Hirnforscher, Buchautor und Trainer der deutschen Nationalmannschaft im Ski-Freestyle, Frieder Beck, eröffnete die Veranstaltung mit einem Vortrag zur Bedeutung der "exekutiven Funktionen". Wer Sport treibt, der tut viel für den Körper. In den letzten Jahren wird im Bereich der Hirnforschung aber immer offensichtlicher, dass körperliche Aktivitäten den Geist stärken und beflügeln - und zwar mit einer Breite im Wirkungsspektrum und einer Effektstärke, an die keine andere Tätigkeit heranreicht.

In der Schule macht Sport also gute Noten, so Frieder Beck. Durch Bewegung im Unterricht wird die Konzentrationsfähigkeit von Jugendlichen gesteigert und sie bekommen dadurch in der Schule mehr mit. Nach dem Vortrag wurden von Frieder Beck und Jürgen Kleiner, Lehrer und Trainer für "Life Kinetik", mit den Teilnehmern sportliche Übungen, die sowohl den Körper als auch den Geist einbeziehen, durchgeführt.

Die "exekutiven Funktionen" sind ein Element des neuen Bildungsplanes, der ab Herbst 2016 in Kraft treten wird.

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