Schulleiterwechsel am IKG

"Er war mit ganzen Herzen Schulleiter", betonte Martin Englerts Stellvertreter Holger Fahrenwalde am Montag bei der Verabschiedung des IKG-Rektors. Neu im Amt begrüßt wurde Gabriele Häfele.

NORBERT LEISTER |

"Die altehrwürdige Schule hat sich unter Martin Englert zu einem hochmodernen Gymnasium weiter entwickelt", betonte Dr. Susanne Pacher am Montagnachmittag in der Rommelsbacher Wittumhalle. Als "verbindlichen Kollegen und tüchtigen Lehrer" hätten die pädagogischen Mitstreiter sowie die Schüler am Isolde-Kurz-Gymnasium den Schulleiter in den zurückliegenden 13 Jahren erlebt, hob Pacher als Abteilungsleiterin für Schule und Bildung beim Regierungspräsidium Tübingen hervor.

"Verantwortung für andere zu übernehmen" - diese Eigenschaft hat sich laut Pacher durch die gesamte Vita von Martin Englert gezogen. 1950 geboren, startete er seine Lehrerkarriere 1980 am Uhland-Gymnasium in Tübingen, unterrichtete die Fächer Deutsch, Geschichte und Erdkunde. Vor 13 Jahren trat er dann die Stelle des Schulleiters am IKG an. In dieser Zeit sei ein Leitbild am Gymnasium entwickelt worden, das vor allem eines im Fokus hatte - "die Stärkung der Schülerpersönlichkeit", wie Pacher erläuterte.

"Mit ruhiger Hand hat Martin Englert die ehemalige Höhere Töchterschule geleitet", sagte Reutlingens Oberbürgermeisterin. Die Zusammenarbeit zwischen der Stadt als Schulträger und dem Rektor habe stets gut funktioniert, so Barbara Bosch. Lobende Worte fand sie für die Einführung der Schulsozialarbeit am IKG wie auch dafür, dass das Gymnasium "auf den Hund gekommen ist": Seit kurzem hat nämlich das Gymnasium einen Schulhund - was sowohl Pacher wie auch Bosch und Hans Selinka als bemerkenswert empfanden. Wobei das eigentlich gar nicht so außergewöhnlich ist, immerhin gibt es laut Bosch in Baden-Württemberg 200 Schulhunde. Einen solchen Schulhund bekam Englert denn auch von seinem Amtskollegen Selinka vom Johannes-Kepler-Gymnasium geschenkt - zwar keinen echten, sondern einen batteriebetriebenen mit leuchtenden Augen. Selinka lobte "Ausdauer und Einsatzwille" von Englert wie auch "seine nüchternen, treffsicheren Analysen und seine absolute Zuverlässigkeit".

"Willkommen im Club", sagte Selinka als geschäftsführender Schulleiter der Reutlinger Gymnasien zu Gabriele Häfele als seine neue Amts-Kollegin. "Mit dem IKG übernehmen Sie ein gut bestelltes Haus", sagte Susanne Pacher zu Häfele. Damit stelle sich die neue Rektorin "der Aufgabe, Gewachsenes weiter zu pflegen und die Schule weiter voranzubringen". In Rheinland-Pfalz geboren, wuchs Häfele in Ulm auf, absolvierte dort ihr Abitur, wurde Lehrerin, war nach der Elternpause mit vier Kindern seit 2003 am Reutlinger Johannes-Kepler-Gymnasium, unterrichtete Englisch und Französisch.

Zum 1. August tritt sie nun offiziell ihr Amt am Isolde-Kurz-Gymnasium an, trifft dort laut Pacher "auf eine spannende und herausfordernde Aufgabe". OB Bosch betonte: "Wir freuen uns auf die gute Zusammenarbeit mit Ihnen." Eine große Herausforderung habe die neue Rektorin ja gleich im kommenden Jahr vor sich: Der 175. Geburtstag des einstigen Mädchen-Gymnasiums steht an.

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