Kostensenkung und flexible Arbeitszeiten

Vertreter von beruflichen Schulen in Reutlingen und Bad Urach sowie der Südwestmetall haben sich erstmals zu einem Informationsaustausch getroffen.

EB |

Dr. Jan Vetter, Geschäftsführer der Südwestmetall-Bezirksgruppe Reutlingen sagte: "Es ist wichtig, dass Schulen und die Metall- und Elektroindustrie (M+E) im Dialog sind und ihre Erwartungen äußern.", wie es in einer Pressemitteilung heißt.

Die Veranstaltung mit Lehrern der Ferdinand-von-Steinbeis-Schule Reutlingen und der Georg-Goldstein-Schule Bad Urach fand im Rahmen der Lehrerfortbildungsreihe für berufliche Schulen statt. Iris Zangenfeind, Lehrerin für Wirtschaftslehre an der Reutlinger Steinbeisschule: "Das waren sehr wertvolle Informationen aus den Betrieben der Metall- und Elektroindustrie, die wir sehr gut in den Unterricht integrieren können". Die Gespräche werden fortgesetzt.

Von besonderem Interesse waren drei Punkte: Wie wird der Manteltarifvertrag zwischen den Tarifpartnern Südwestmetall und der IG Metall vereinbart? Die nächste Tarifrunde ist für kommendes Frühjahr anberaumt. Jan Vetter führte aus, dass es für die M+E-Unternehmen der Region nach den letzten stark steigenden Tarifabschlüssen schwierig werde, die Kosten in den Griff zu bekommen. "Wir erkennen zunehmend die Tendenz, dass Lowtech-Arbeitsplätze ins Ausland abwandern und damit für die Region verloren sind". Südwestmetall vertritt in den Regionen Reutlingen/Tübingen, Zollern-Alb, Nordschwarzwald und im nördlichen Teil des Landkreises Sigmaringen 115 Firmen mit rund 40 000 Mitarbeitern.

Zudem verwies er auf die Notwendigkeit flexibler Arbeitszeiten, damit Unternehmen auf die Auftragsschwankungen reagieren könnten. Als dritten Punkt sprachen beide über die so genannte "Generation Y" in Beziehung auf Erreichbarkeit per Smartphone auch nach Feierabend. "Das Arbeitszeitgesetz müsste ebenfalls mehr Flexibilität zulassen", unterstrich Vetter.

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