Hexentanz und Grieg

Alles nur "Zufall" im Kunstunterricht? Das haben sich zukünftige Kunstlehrer zusammen mit ihren Schülern überlegt und jetzt ihre Ergebnisse in einer Ausstellung am Realschulseminar präsentiert.

SWP |

Im Staatlichen Seminar für Didaktik und Lehrerbildung (Realschulen) sind derzeit Werke von Realschullehreranwärtern des Faches Kunst sowie Schülerarbeiten, die im eigenen Kunstunterricht an den Ausbildungsschulen entstanden sind, zu sehen. Zufälle oder auch aleatorische Verfahren spielen in der Kunst immer wieder eine beeindruckende Rolle. Zufällig entstandene Strukturen, Farben und Formen machen jede Arbeit somit einzigartig. In jedem Werk der Ausstellung kann der Besucher bestimmte Techniken und Verfahren des Zufalls wiederfinden.

Eröffnet wurde die Ausstellung mit einer feierlichen Vernissage dieser Tage. Die Worte zur Begrüßung sprach Dieter Salzgeber, Direktor des Realschulseminars. Eine Einführung in die Thematik der Ausstellung "Zufall" gab Regina Fritz, Fachleiterin für Bildende Kunst.

Bei der Vernissage wurden ausgewählte Kunstwerke von Anwärtern des Faches Musik vertont und mit verschiedenen Klangelementen passend in Szene gesetzt. Die Auswahl der Musiker ging vom Regentropfen bis zum Hexentanz, von Vogelgesängen bis zur Morgenstimmung von Edvard Grieg. Eine Besonderheit zeigte eine mit Meeresrauschen und Querflöte unterlegte Bilderreihe, kombiniert mit einer beeindruckenden Tanzperformance von drei Kunstanwärterinnen. Ein weiterer Höhepunkt war eine am Computer vorgeführte Komposition zu einem Bild, in Form einer experimentellen musikalischen Petrischale. Die Kombination von Bild und Ton ergab für die Besucher eine ganz andere Sichtweise auf die einzelnen Arbeiten und brachte hierbei das Zusammenspiel der Fächer Musik und Kunst verstärkt zum Ausdruck.

Info Die Ausstellung "Zufall" kann noch bis zum 19. Januar zu den Öffnungszeiten des Seminars (Montag bis Freitag von 8.30 bis 16 Uhr) im Gebäude 7, Alteburgstraße 150, besucht werden.

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