Die Baustelle im Gmindersdorf ist eingerichtet

Reutlingen.  Offensichtlich genervt reagierte Bosch-Pressesprecher Dr. Joachim Siedler auf die erneute Nachfrage Reutlinger Medien - "ich verstehe die Aufregung überhaupt nicht", sagte er jetzt gegenüber unserer Zeitung.

Alle Seiten hätten sich "nach menschlichem Ermessen geeinigt, es gibt nichts Normaleres als die Baustelle dort", sagt Dr. Joachim Siedler über das anfangs umstrittene Neubauprojekt am Rand des historischen Gmindersdorfs. Eigentlich hätte mit dem Bau der Bosch-Werksiedlung mit 56 Wohneinheiten im direkten Anschluss an das Gmindersdorf bereits im November begonnen werden sollen - "das ist aber mehr als normal, dass sich so eine Baustelle um zwei Monate verzögert". Von "Termin- und Lieferproblemen", wie vermeldet wurde, wisse er nichts. "Lieferprobleme kenne ich in solch einem Zusammenhang eh nicht", betont Siedler.

Was wiederum als "völlig normal" angesehen werden müsse, sei die Baustelleneinrichtung, die seit der vergangenen Woche läuft. Der erste Bagger ist im nördlichen Teil der Baustelle, zwischen Wilhelm-Kuhn-Straße und Blockäckerstraße, angerückt. Die ersten Arbeiten haben bereits begonnen. Parkverbotsschilder sind aufgestellt und verkünden, dass ab 6. Februar, also kommendem Montag, das Parken in dem Abschnitt verboten ist - bis zum 1. September.

Im Sommer 2013 sollen die ersten Mieter bereits einziehen können, knapp ein Jahr später werde das Bauprojekt wohl komplett abgeschlossen sein, hatte der Bosch-Pressesprecher bereits im November vergangenen Jahres verraten. Mitarbeiter der Robert Bosch GmbH werden in dem Wohnraum für rund 200 Personen bevorzugt.


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Autor: NORBERT LEISTER | 04.02.2012

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