Blick in außerschulische Lernorte
Reutlingen. Besuch aus Stuttgart: Dr. Dietrich Birk, Staatssekretär im Kunstministerium, besichtigte gestern Kunstverein, Städtische Galerie, Stadtbibliothek und VHS. In der Debatte ging es auch ums Theaterzentrum.
Im Kunstverein schaute sich Staatssekretär Dr. Dietrich Birk auf Einladung von Dieter Hillebrand (CDU) die riesigen Metallskulpturen von Jörg Bach an. Und überhaupt die "tollen Räume", so Birk, in denen der Kunstverein seit drei Jahren zeitgenössische Kunst ausstellt und vermittelt - etwa im angeschlossenen "Klassenzimmer", wo sich Jugendliche malerisch bilden und austoben können.
Der Kunstverein, so Clemens Ottnad, ist 57 Jahre alt, umfasst heute 315 Mitglieder. präsentiert ausschließlich überregionale aktuelle Kunst und verfügt über einen Gesamtetat von 100 000 Euro. Zu seinen fünf bis sechs Ausstellungen pro Jahr kommen 3500 bis 5000 Besucher. Birk würdigte nicht nur die bedeutende Arbeit der zahlreichen Galerievereine in Baden-Württemberg, die einen "enormen Beitrag leisten für die zeitgenössische Kunst", auch in der Vermittlung. Es sei wichtig, für Kinder solche "außerschulische Lernorte" zu haben, die ihnen "Zugang zu den Kulturinstitutionen bieten". Birk genoss noch kurz die Aussicht von der Stiftung am Wandelknoten auf die Kulturmeile Reutlingens mit VHS, Stadtbibliothek, Spendhaus und künftiger Stadthalle, um dann weiter unten Kunst in der Städtischen Galerie zu besichtigen. Dort ging es unter der Führung von Spendhaus-Leiter Herbert Eichhorn durch die aktuelle Ausstellung von Studenten der Kunstakademie Stuttgart. Birk und Hillebrand schmunzelten über eine Installation aus Bürostühlen unter dem Titel "Orgie" und wanderten durch ein Labyrinth aus Pappe.
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Autor: KATHRIN KIPP | 19.03.2010
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Staatssekretär Birk informiert sich über die Kunstszene - (von links) Dieter Hillebrand, Dietrich Birk, Wolfgang Riehle und Clemens Ottnad. Foto: Kathrin Kipp
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