Bergwacht rettet sich selbst aus der Finanznot

"Helfer in der Not - unverzichtbar für unser Land": Das Zitat stammt aus einer Einladung in den Landtag. "Ein herrliches Wortspiel", so Jochen Boley.

SWP |

"Ja, wir sind in der Not!: Denn 80 Prozent unserer Geldmittel, die wir benötigen, um unseren Rettungsdienst gewährleisten zu können, erbringen wir selbst aus Mitgliedsbeiträgen, Zuschüssen des Kreisverbandes, Spenden, Einsatzentgelten, Betteltouren und Arbeitseinsätzen", so Boley, Bereitschaftsleiter der Bergwacht Pfullingen. Für das Berichtsjahr 2015 konnte man einen Überschuss erzielen, der in die Rücklagen fließt, so der Kassenwart Werner Herrmann. Jedoch wäre dies ohne den Einsatz der ehrenamtlichen Bergretter nicht möglich gewesen, die ihre Wochenenden geopfert haben für Felsputzaktionen und Ähnliches.

Ausbildung ist ein wichtiger Punkt. So waren einige Bergretter in Bayern auf der Fortbildung Luftretter zur Rezertifizierung sowie neue Luftretter zum Grundlehrgang. Aus dem Nachwuchs haben je zwei die die Bergrettungsprüfung Sommer sowie Winter bestanden und die nächsten rücken schon nach. Auch Notärztin Ute Müller hat die Prüfung zur Bergwachtnotärztin bestanden. 2015 ging viel voran. 50 Alarmierungen (davon zwölf Wanderunfälle und 14 Ski-/Schlittenunfälle), die man zum Teil mit der Bereitschaft Bad Urach abgearbeitet hat. Um die Garantie von Verfügbarkeit 24 Stunden an 365 Tagen zu gewährleisten, ist die Zusammenarbeit mit der Bergwacht Bereitschaft Bad Urach weiter intensiviert worden. Hubert Dyjas (Vertreter der Stadt), Michael Tiefensee (DRK- Kreisgeschäftsführer) und Jochen Boley ehrten gemeinsam die langjährigen Mitglieder. Treue Förderer, Aktive und Inaktive Bergretter seit zehn Jahren Alina Rath (F), Jasmin Rath (F), Stefanie Rath (F), Ruth Schweikert (F); seit 20 Jahren Christoph Dillmann (A), Stefan Wiesenfarth (A), Thomas Scheck (A), Stefan Kiemlem (I), Fritz Miller (I); seit 25 Jahren Roland Klett (A), Thomas Braun (I), Erika Heiss (F), Liselotte Braun (F); seit 30 Jahren Conny Lorch (A), Jochen Schmid (I); seit 40 Jahren Albrecht Schreiber (F); seit 50 Jahren Volkhard Wenzel (I) und seit 60 Jahren Siegfried Hahn (A), Wolfgang Hackl (I), Adolf Schorp (F), Karl Eissler (F).

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