Ausstellung "Weltmaschine" mit Vortrag
Tübingen.
Wie funktioniert der Teilchenbeschleuniger des Europäischen Forschungszentrums CERN in Genf? Was erforschen die Wissenschaftler mit Hilfe des LHC (Large Hadron Collider), wie der ringförmige Teilchenbeschleuniger am CERN genannt wird? Was haben die Physiker in den letzten beiden Jahren bereits entdeckt? Diese und viele weitere Fragen werden in der Ausstellung "Weltmaschine" beantwortet, die vom 11. bis 17. Januar an der Universität Tübingen zu sehen ist. Sie wird im Hörsaalzentrum der Naturwissenschaftlichen Institute Auf der Morgenstelle montags bis freitags von 11 bis 19 Uhr gezeigt.
Die Ausstellung "Weltmaschine" erklärt anhand von Originalexponaten, wie Physiker am LHC die fundamentalen Fragen des Universums untersuchen und dem Urknall auf die Spur kommen. Bilder und Schautafeln zeigen Bau und Funktionsweise des LHC, zu dem mehr als 10 000 Wissenschaftler, Ingenieure und Techniker aus über 80 Ländern beigetragen haben.
Die Universität Tübingen ist am Alice-Experiment des LHC beteiligt. Die Tübinger Wissenschaftler arbeiten in internationalen Teams auf den Gebieten der Ultrarelativistischen Schwerionenphysik, der Astroteilchenphysik und der Kosmologie, um fundamentale Erkenntnisse über die Entstehung des Universums nach dem Urknall zu gewinnen. Am 11. Januar wird die Ausstellung mit einem Vortrag der Präsidentin der Deutschen Physikalischen Gesellschaft, Prof. Johanna Stachel, eröffnet. Der Vortrag richtet sich auch an interessierte Nichtphysiker und gibt einen anschaulichen Überblick über die Ziele und die ersten Forschungsergebnisse des LH. Die Veranstaltung ist im Hörsaal N3 im Hörsaalzentrum und beginnt um 17.15 Uhr. Anschließend besteht bei einem Empfang die Möglichkeit, Fragen an Johanna Stachel und die am CERN beteiligten Physiker zu stellen.
Infos unter www.uni-tuebingen.de/fakultaeten/mathematisch-naturwissenschaftliche-fakultaet.
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Autor: SWP | 03.01.2012
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