30 Jahre sinnerfüllende Arbeit

Auf den Tag genau 30 Jahre nach ihrer Gründung im Jahre 1985 feierte die Umwelt- und Naturschutzgruppe kürzlich ihr 30-jähriges Bestehen. Mit dabei waren bei dem Fest auch Gründungsmitglieder.

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Ehrungen bei der Umwelt- und Naturschutzgruppe des SAV (von links): Thomas Rogge, Walter Weiwadel, Günther Schäfer, Thomas Keck und Herbert Bauer.  Foto: 

Neben Gründungsmitgliedern, Ehemaligen und Aktiven konnte Herbert Bauer, derzeitiger Leiter der Naturschutzgruppe, den Gauvorsitzenden des Lichtensteingaus, Thomas Keck, sowie die Gau-Naturschutzwarte Karl Reuter und Karen Böhme begrüßen. Nach einem gemeinsamen Essen referierte Thomas Keck zunächst über die Rolle des Naturschutzes innerhalb des SAV, ehe er verdiente Mitglieder ehrte: Walter Weiwadel und Thomas Rogge erhielten für ihre Verdienste die silberne Ehrennadel, Günther Schäfer wurde für sein außerordentlich hohes, 30-jähriges Engagement in der Gruppe sowie für 27 Jahre Leitung mit dem Ehrenschild des SAV ausgezeichnet.

Dann folgte eine mit humorvollen Kommentaren präsentierte Bilderschau von Walter Keppler über die Aktivitäten innerhalb der mehr als 3500 Arbeitsstunden, die seit der Gründung von der Gruppe geleistet worden waren: Über 200 Nistkästen für Singvögel, Eulen und Fledermäuse wurden und werden gebaut, aufgehängt und jährlich kontrolliert und gereinigt.

Die Naturschutzgruppe hat Hecken angelegt, über 100 Obstbäume gepflanzt, die auch geschnitten werden müssen, sowie den kleinen Mammutbaum und die Jubiläumseiche gesetzt. Für den von Günther Schäfer entworfenen und zum 100-jährigen Bestehen der Ortsgruppe des SAV gebauten Jubiläumsbrunnen in der Klingenhalde gibt es eine jährliche Brunnenputzete, die umgebende Bepflanzung wird regelmäßig gepflegt. Die Naturschutzgruppe kümmert sich um zwei Feuchtbiotope, die Fröschen und Lurchen als Laichgewässer dienen. Sie hält Grundstücke als Streuobstwiesen frei, indem sie diese mäht und beweiden lässt. Die 15 in die Jahre gekommenen Sitzbänke rund um Bronnweiler werden nach und nach repariert und zum Teil erneuert. Dass das Dorf mit seiner reizvollen Umgebung einem kleinen Paradies gleicht, wie Walter Keppler treffend sagte und mit eindrucksvollen Bildern belegte, ist auch zu einem guten Teil den Arbeitseinsätzen der Naturschutzgruppe zu verdanken. Mit dem guten Gefühl, seit 30 Jahren hier für die Natur, Tiere, Pflanzen und letztendlich auch die Menschen in sinnerfüllender Arbeit Lebensqualität geschaffen zu haben, blieben die Gäste noch lange beieinander.

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