Entlaufene Vogelspinne

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Gegen 10.15 Uhr hatte ein Bewohner eines Mehrfamilienhauses in der Hermann-Ehlers-Straße das auf seiner Balkonbrüstung sitzende, handtellergroße Tier entdeckt. Da er sich nicht sicher war, ob das Tier gefährlich sein könnte, rief der 51-Jährige die Polizei, die ihm sofort zu Hilfe eilte. Nachdem bei einem Zoo fachlicher Rat eingeholt worden war, wie man so ein Tier am besten wieder einfängt, bugsierte ein Beamter die Spinne mit Unterstützung des Wohnungsinhabers in einen Eimer und verschloss diesen. In der Tierabteilung eines Reutlinger Garten- und Zoo-Marktes fand die Spinne vorübergehend Asyl. Die Spinne kann zwar beißen, was in etwa einem Insektenstich gleicht, das Gift ist aber für Menschen unter normalen Umständen nicht gefährlich. Wie beispielsweise bei einem Bienenstich auch, kann es in Einzelfällen auch schwerere, allergische Reaktionen auslösen. Wie sich zwischenzeitlich herausstellte, war das Tier seinem im selben Haus einen Stock weiter oben wohnhaften, 18-jährigen Besitzer entwischt. Die genauen Umstände, wie die Vogelspinne abhauen konnte, werden noch geprüft. Der Inhaber muss damit rechnen, für die Kosten des Einsatzes aufkommen zu müssen.
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