Eine Serie von Einbrüchen in Apotheken

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Eine Serie von Apothekeneinbrüchen beschäftigt seit dem Wochenende die Polizei. Während es bei sechs Geschäften in der Innenstadt beim Versuch geblieben war, gelang es dem Unbekannten am Sonntagmorgen, in die Zentralapotheke des Steinenbergklinikums einzubrechen. Kurz vor neun Uhr schlug er an der Auffahrt zur Notaufnahme ein Fenster der Zentralapotheke ein, durch das er einstieg. Der Einbrecher ließ zahlreiche Medikamente mitgehen und flüchtete auf einem Fahrrad. Laut eines Zeugen ist der Täter 30 bis 35 Jahre alt und ungefähr 170 bis 175 Zentimeter groß ist. Er hat seitlich kurze Haare sowie einen Zopf.

Im Laufe des Samstagabends und des Sonntags wurden der Polizei  fünf weitere Einbruchsversuche bekannt. Bei einem Wohn- und Geschäftsgebäude in der Lindachstraße hebelte vermutlich derselbe Mann die Haupteingangstür auf. Von dort aus machte er sich an der Eingangstür zur Apotheke zu schaffen. Es gelang ihm aber nicht, hier einzudringen.

Bei einer Apotheke in der Kaiserstraße wurden Hebelspuren an zwei Türen sowie ein eingeworfenes Schaufenster festgestellt. Eventuell wurde der Täter entdeckt, da er vermutlich wohl nicht im Laden war.

Drei weitere Apotheken in der Wilhelmstraße gerieten ebenfalls ins Visier des Einbrechers. In einem Fall schlug er ein Schaufenster ein, das noch in der Nacht von der Feuerwehr gesichert wurde. Ein Eindringen war nicht möglich, da sich hinter dem Fenster Regale befanden.

Bei einer anderen Apotheke war die Eingangstür so gut gesichert, dass der Unbekannte daran scheiterte. Schon Samstagabend wurden Beschädigungen an einer Tür der dritten Apotheke in der Wilhelmstraße entdeckt. Am Montag wurde dann noch ein weiterer Einbruchsversuch in eine Apotheke angezeigt. Der Täter wollte eine elektrische Schiebetür in der Kaiserpassage aufhebeln. Beim Wuchten sprang die Flügeltür aus der Schiene. Da die Tür zusätzlich mit einer Eisenstange gesichert war, konnte der Einbrecher nicht eintreten. Er hinterließ aber, wie an den anderen Tatorten auch, einen Schaden von etwa 500 Euro. Insgesamt dürfte sich der Schaden an den sieben Apotheken auf mehrere tausend Euro belaufen.

Das Polizeirevier ermittelt und überprüft anhand der Spuren einen Tatzusammenhang. Weiterhin werden unter (07121) 942-3333 Hinweise und Angaben zum flüchtigen Einbrecher in die Zentralapotheke erbeten.

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