Wichtiges Kellerduell für die neue SGM

Für die SGM Kohlstetten/Gächingen hat der Kampf um den Klassenerhalt schon nach fünf Spieltagen begonnen. Morgen kommt es zum Kellerduell.

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Mit der doch recht kurzfristig vollzogenen Fusion des TSV Kohlstetten mit dem SV Gächingen entstand in diesem Sommer aufgrund von Spielermangel eine weitere neue Spielgemeinschaft auf der Alb. Dass sich bei solchen Zusammenschlüssen auf und neben dem Platz einiges einspielen muss, zeigt der Saisonauftakt der neu zusammengesetzten Mannschaft. Die junge SGM Kohlstetten/Gächingen hat nach den ersten fünf Spielen noch keinen Punkt, erst zwei Tore erzielt und ist Tabellenletzter in der Kreisliga B, Staffel 1.

Das ist eine Bilanz, die darauf schließen lässt, dass sich das Team noch in einer Findungsphase befindet. Von der guten Defensive, die der Mannschaft vor der Saison von Abteilungsleiter Florian Christner attestiert wurde, ist auch noch nichts zu erkennen. 17 Gegentore sprechen eine deutliche Sprache und sind gleichzeitig der schlechteste Wert der Liga.

Ein neuer Trainer hat da viel Arbeit vor sich. Seit dem Saisonstart bilden Stefan Franke und Florian Christner interimsweise ein Trainerduo, das auf lange Zeit nicht die Lösung sein soll.

Ein Grund für den verpatzten Start ist sicherlich auch der personelle Aderlass vor der Runde. Lukas Herb und Robin Feucht wechselten zum A-Liga-Absteiger Würtingen und gar fünf Akteure kehrten dem TSV den Rücken Richtung Engstingen zu, darunter unter anderem Schlussmann Jonas Dohrmann. Diese zahlreichen Baustellen und Änderungen in der Mannschaft scheinen noch nicht kompensiert worden zu sein und die ausgerufene Devise "aus zwei Teams eines machen" braucht augenscheinlich noch ihre Zeit um wirklich Realität zu werden.

Am Sonntag kommt der TSV Genkingen II auf den Kohlstettener Rudesberg, seinesgleichen ebenfalls noch sieglos und mit einem Punkt momentan auf dem zweitletzten Rang angesiedelt. Eine Niederlage würde die Sorgenfalten der Gächinger und Kohlstettener noch größer werden lassen, befände man sich schon nach sechs absolvierten Begegnungen in unruhigem Gewässer. Die Marschrichtung für die nächsten Partien wird sein, den Anschluss an die Nichtabstiegsränge nicht zu groß werden zu lassen und so Stück für Stück zu einer Einheit zusammenzuwachsen.

Mit dem TV Unterhausen II spielt am Wochenende die dritte Mannschaft im Bund der Sieglosen gegen den FC Dottingen/Rietheim. Die Elf von der Münsinger Alb ist aktuell unmittelbarer Tabellennachbar der Unterhausener Reserve und nur einen Platz von den abstiegsgefährdeten Rängen entfernt. Ein Sieg der Mannschaft um Spielertrainer Tobias Failenschmid würde einen wichtigen Schritt Richtung Mittelfeld bedeuten und beim Kontrahenten aus Unterhausen endgültig eine kleine Krise einläuten. Mit zuletzt zwei Unterschieden zeigt die Unterhausener Formkurve leicht nach oben, und das Team von Trainer Martin Brendle wird in diesem richtungsweisenden Spiel sicherlich gewillt sein, das erste Mal drei Zähler einzufahren.

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