Pia Fink sichert sich Teilnorm für die WM-Teilnahme

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Schon als Coach René Sommerfeldt vom Streckenrand erste Informationen an Pia Fink weiter gab, deutete sich an, dass für die Hundersingerin dieser Samstag im Wallis ein guter Tag für sie werden würde. Fink lag gleichauf mit Sofie Krehl (Oberstdorf) in den ersten Positionen, auch wenn die polnische Olympiasiegerin Justyna Kowalczyk die Zeit von Fink nach 1,3 von zehn Kilometern noch um zwölf Sekunden übertraf.

Nach 2,5 Kilometern hatte Fink den Rückstand auf Kowalczyk auf knapp die Hälfte reduziert und wurde an fünfter Stelle notiert. Nach einer weiteren 2,5-Kilometer-Schleife lag sie sogar an dritter Position, zeitgleich mit der späteren Siegerin Caterina Ganz (Italien, 28:10,8). Ex-Weltcup-Sieger René Sommerfeldt rief ihr hinterher: „Das sieht gut aus.“ In Runde drei machte sich der schnelle Start dann etwas bemerkbar, doch sie hielt sich weiter an vierter Stelle und verteidigte die Position bis ins Ziel.

 Nach zehn Kilometern lag sie 33,3 Sekunden hinter Caterina Ganz, die 2,6 Sekunden vor Sofie Krehl (Oberstdorf) und 7,8 Sekunden vor Justyna Kowalczyk (Polen) gewinnen konnte. „Es ging richtig gut. Das ist das Rennen, das ich mir erhofft habe, aber dass es so weit nach vorne reicht, damit hätte ich nicht gerechnet“, sagte Pia Fink.  Sie war damit nicht nur zweitbeste Deutsche und verbuchte das beste FIS-Punkte-Resultat ihrer Karriere (48,98 Punkte), sondern war auch drittbeste U23-Läuferin. Damit erfüllte sie erstmals eine Teilnorm für die Weltmeisterschaften in Salt Lake City.

 „Das hat mich sehr gefreut. Letzte Woche konnte sie nicht zeigen, was sie drauf hat. Ich glaube sogar, dass da noch mehr in ihr drin steckt und bin überzeugt, dass sie auch die zweite Teilnorm für die WM schaffen wird“, sagte ihr Trainer Markus Hofmann, der sie in Sonthofen betreut. Gleichbedeutend mit der WM-Nominierung wäre das allerdings noch nicht.

 An der zweiten Teilnorm war Fink gestern über zehn Kilometer in der freien Technik dann erneut nah dran. Am Ende wurde die 21-Jährige  mit 14,9 Sekunden Rückstand Sechste. „Auch wenn das nicht für die volle Norm gereicht hat, bin ich  sehr zufrieden mit meinem Wochenende“, resumierte Pia Fink.

 Beim Klassik-Sprint am Freitag hatte Pia Fink bereits einen gelungenen Auftakt ins Wochenende erlebt. Sie qualifizierte sich mit der zwölften Zeit, was allerdings zur Folge hatte, dass sie in ihrem Viertelfinale auf Sofie Krehl aus Oberstdorf und  auf  Justyna Kowalczyk traf.

Krehl hatte eine Woche zuvor beim Weltcup in Davos als 28. eine exzellente Leistung hingelegt und auch in Goms als Zweite der Qualifikation überzeugt. Und Kowalczyk ist klassisch nach wie vor eine Weltklasse-Läuferin, auch wenn sie nicht mehr ganz auf dem Niveau läuft wie zu Zeiten ihrer vier Weltcup-Gesamtsiege. Fink belegte Rang drei, hinter Kowalczyk und Krehl und schied aus. Am Ende wurde es Rang 13. und Platz vier in der U23-Wertung  Erhard Goller

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