Gewachsener Optimismus

Nach einem misslungenen Saisonstart scheint sich die SGM Hayingen/Ehestetten gefunden zu haben. Und das nicht zu spät, denn die entscheidenden Partien im Abstiegskampf stehen vor der Tür.

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Lange Zeit hat bei der SGM Hayingen/Ehestetten der Frust regiert. Jetzt gibt es im Saisonendspurt wieder Hoffnung auf den Klassenverbleib.  Foto: 

"Das war eine turbulente Zeit," erinnert sich Roland Saupp, Abteilungsleiter der SGM Hayingen/Ehestetten, mit Blick auf die Hinrunde. Denn nachdem Trainer Thomas Lenge kurz vor Saisonstart sein Amt niedergelegt hatte, musste sich die SGM vor der im Oktober gelungenen Verpflichtung von Sven Grebitus mit Interimslösungen abfinden.

Dass nach einem holprigen Start in den letzten Begegnungen nun auch die Ergebnisse stimmten, ist umso wichtiger, steckt Hayingen/Ehestetten doch mitten im Abstiegskampf. Siege gegen Steinhilben und Hülben brachten zwar essentielle Punkte, aber dennoch trennt nur das Torverhältnis die SGM vom Relegationsplatz, den aktuell der WSV Mehrstetten innehält.

Ebenfalls nur 18 Zähler auf dem Konto hat der SV Hülben, während der FC Trailfingen/Seeburg als Tabellenschlusslicht mit 16 und die TSG Münsingen (20) auf Platz zehn steht.

Eine brisante Lage also im Tabellenkeller, aber Saupp ist optimistisch: "Wir können den Klassenverbleib aus eigener Kraft schaffen." Auch für Trainer Sven Grebitus findet der Abteilungsleiter lobende Worte: "Wir sind auf zufrieden. Das ist top." Außerdem habe die Mannschaft das Niveau für die A-Liga, so sagt Saupp: "Es gab wenige Spiele, in denen wir wirklich unterlegen waren. Wir konnten gut mithalten." Vieles war laut Saupp "abhängig von der Tagesform."

Verstärkt hat sich die SGM über die Winterpause mit dem Stürmer Christian Müller, der von den Sportfreunden Hundersingen nach Hayingen/Ehestetten wechselte. Für einen erfolgreichen Saisonendspurt spräche nach den letzten Erfolgserlebnissen auch die Stimmung in der Mannschaft. Schließlich kann die SGM auch angesichts eines machbaren Restprogramms guter Dinge in die Partie gehen. Denn sollte es nicht klappen gegen Pfronstetten, hat Hayingen/Ehestetten in den Begegnungen gegen die direkten Konkurrenten TSG Münsingen, FC Trailfingen/Seeburg und WSV Mehrstetten immer noch alles selbst in der Hand.

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