Das Los der zweiten Mannschaft

Die TSG Upfingen II ist erneut der Leidtragende der Verletzungssorgen der ersten Mannschaft. Auch deshalb könnte es im Abstiegskampf noch einmal eng werden - trotz der zuletzt erkämpften zwei Siege.

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Bei der TSG Upfingen II spürt man zurzeit, was es heißt, eine zweite Mannschaft zu sein. Im Auswärtsspiel gegen die Sportfreunde Hengen morgen, muss der Aufsteiger zugunsten der in der Kreisliga A beheimateten ersten Mannschaft gleich auf mehrere Schlüsselspieler verzichten. Doch daran ist man gewöhnt in Upfingen, denn auch in der Hinrunde fiel das Verletzungspech des A-Liga-Teams auf die zweite Auswahl zurück.

"Wir haben einen sehr guten Start gehabt", sagt Abteilungsleiter Markus Blankenhorn, "aber dann kamen die Verletzungssorgen der ersten Mannschaft." Dieser musste man mit Stammspielern der Zweiten aushelfen. "Wir waren eine Nottruppe", erinnert sich Blankenhorn "mehr schlecht als recht." Dementsprechend kam die TSG seit dem neunten Spieltag nicht mehr aus dem Keller und ist derzeit nur zwei Plätze von einem Abstiegsplatz entfernt. Zwar hat die Mannschaft noch ein Polster von neun Punkten, was für einen Aufsteiger ja nicht schlecht ist, aber Blankenhorn weiß auch, "dass wir mit einer eingespielten Truppe in der Tabelle den einen oder anderen Platz weiter oben stehen würden".

In dieser Lage wäre ein Sieg im Auswärtsspiel bei den SF Hengen Gold wert, auch weil die Sportfreunde ein Konkurrent im Kampf um den Klassenerhalt sind. Aber angesichts der personellen Situation will Blankenhorn die Erwartungen im Duell mit dem Tabellennachbarn nicht zu hoch schrauben. "Mit einem Unentschieden wären wir zufrieden", so der Abteilungsleiter, "ein Sieg gegen den direkten Konkurrenten wäre zwar sehr hilfreich, aber auch mit einer Niederlage ist noch nicht viel verloren."

Die Punkte aber wären auch angesichts des anstehenden Upfinger Programms wertvoll. Nach dem spielfreien Osterwochenende folgt zunächst das Nachholspiel gegen den Tabellenführer TSV Steinhilben am Mittwoch, 11. April, und anschließend kommt der Tabellenzweite FC Gomadingen/Dapfen nach Upfingen. "Das wird ungemein schwer, aber gegen die Topteams der Liga darf man verlieren", deutet Blankenhorn an, dass das Schicksal der Upfinger nicht von diesen Spielen abhängt. "Hoffnung ist immer da, aber wir rechnen mit null Punkten." An der Motivation wird es indes nicht fehlen - trotz dem Los einer zweiten Mannschaft und der, durch die vielen Umstellungen bedingten, wenig rosigen Aussichten. "Zwar waren wir nie eine wirklich eingespielte Truppe", fasst Blankenhorn die Situation zusammen, "aber jeder spielt gern in der zweiten Mannschaft."

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