„Marathon wird genau meins“

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Timo Göhler fühlte sich in den Straßen von Frankfurt sehr wohl, lief bei der Premiere über die 42,195 Kilometer eine blendende Zeit.  Foto: 

Dass für Timo Göhler am Sonntag beim ältesten City-Marathon Deutschlands eine Bestzeit rausspringen wird, war für ihn als Marathon-Debütant bereits im Vorfeld klar. 2:20 Stunden hatte sich der 27-Jährige für sein Debüt beim Frankfurt-Marathon vorgenommen. Starke 2:19,18 Stunden standen nach 42,195 Kilometern auf der Ergebnisliste und der für ART Düsseldorf startende Mehrstetter zeigte sich überglücklich. Nicht nur weil er es mit seiner Mannschaft auf den ersten Platz und in der Einzelwertung auf Platz fünf bei den Deutschen Meisterschaften, welche zeitgleich durchgeführt wurden, geschafft hat, sondern weil ihn das Ergebnis zuversichtlich in die Zukunft blicken lässt.

Bis Kilometer 30 befand sich Göhler nämlich noch auf 2:16-Kurs, bekam dann aber Seitenstechen und musste rund 90 Sekunden pausieren, was zur Folge hatte, dass er seine Gruppe verlor. „Allein im Wind war es hinten raus dann extrem hart, aber es hat dennoch  viel Spaß gemacht“, so Göhler, der weiter verriet „Ich bin jetzt extrem motiviert. Marathon wird genau meins“. Nach 2:44,52 finishte der Laichinger Darko Tesic (SSV Ulm 1846) womit er sich mit Platz zehn noch einen Platz unter den Top10 in der M40-DM-Wertung sichern konnte. In der DM-Wertung war Luigi de Franceschi als Italiener außen vor, sicherte sich aber in der Gesamtwertung des Marathons fast zeitgleich einen sechsten Platz in der M50 nach 2:44,53 Stunden. Mit einer Zeit von 2:57,10 war auch Luigis Freundin Katrin Kommer (SV Ohmenhausen) richtig stark unterwegs, was für sie persönliche Bestzeit bedeutete. Mit ihr dürfte sich nicht nur Luigi gefreut haben, sondern auch Sebastian Reinwand, der für Katrin Kommer offensichtlich genau die richtigen Trainingspläne schrieb. Und natürlich Sabrina Mockenhaupt, die Wahl-Ermstälerin, die das Läuferpaar mit vielen Trainingseinheiten in der letzten Zeit unterstützte.

„Nichts vornehmen und am Ende mit dem happy sein, was rauskommt“, hat sich Alexander Graunke (TSG Münsingen) am Start zum Ziel gesetzt und ist einfach nach Gefühl losgelaufen. Mega-happy dann nach 3:11,07 Stunden und einem 38. Platz in der M50 der DM-Wertung. Für den aus Bayern stammenden Würtinger ein durchaus zufriedenstellendes Ergebnis, zumal Graunke seit dem Berlin-Marathon, bei welchem er Ende September 3:05,32 Stunden lief, fast nur Regenerationsläufe ins Training einbaute.

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