Upfingen und Auingen halten Kurs

Zwei Teams bleiben ihrem eingeschlagenen Weg treu und halten Kurs. Der Tabellenführer TSG Upfingen siegte in Mehrstetten und der SV Auingen verlor gegen Trailfingen/Seeburg und bleibt Tabellenletzter.

Römerstein - Genkingen 1:1

Beide Mannschaften spielten von Beginn an schwungvoll nach vorne. Die erste nennenswerte Chance hatten die Gäste in der 15. Minute, als Fock nach einem Fehler der Römersteiner Hintermannschaft freistehend zum Schuss kam. FC-Schlussmann Timmy Hummel parierte jedoch mit einer Glanztat.

Die Heimelf kam mit mehr Schwung aus der Halbzeitpause, und so konnte Philipp Schöll bereits in der 50. Minute nach einem Freistoß von Albert Lennerth zur 1:0-Führung einschieben. In der Folgezeit ließen die Römersteiner mehrere gute Tormöglichkeiten aus. Nach einer Standardsituation in der 82. Minute lief die Heimelf in einen Genkinger Konter, welcher zu einem fragwürdigen Elfmeter führte. Sven Saur verwandelte diesen souverän zum 1:1-Ausgleich.

Mehrstetten - TSG Upfingen 0:3

Das Spiel begann ausgeglichen, wobei sich der WSV immer mehr Spielanteile erarbeiten konnte. Torchancen blieben zunächst jedoch auf beiden Seiten Mangelware. In der 15. Minute konnten die Gäste ihre erste Chance verbuchen. Christoph Wesolowski scheiterte jedoch knapp. Mit zunehmender Spieldauer hatte der WSV immer mehr vom Spiel, konnte jedoch nichts Zählbares dabei herausholen.

So konnten die Gäste aus Upfingen etwas überraschend durch Sebastian Lotz in der 25. Minute mit 1:0 in Führung gehen. Der WSV spielte jedoch weiter nach vorne und versuchte den Ausgleich zu erzielen. Meistens war jedoch am Strafraum der Gäste Schluss. So wurden beim Stand von 0:1 die Seiten gewechselt.

Nach der Pause bot sich das gleiche Bild. Die Mehrstetter versuchten Druck auf das Tor der Gäste auszuüben, und die Upfinger blieben stets durch Konter gefährlich. In der 55. Minute konnte der Torhüter der Gäste konnte eine Großchance der Mehrstetter mit einer Glanzparade vereiteln. Anschließend konnten die Gäste einen Konter zum 0:2 in der 57. Minute durch Dümmel vollstrecken. Danach hatten die Gäste das Spiel unter Kontrolle und verwalteten den Vorsprung. Alle Mehrstetter Bemühungen ein Tor zu erzielen blieben vergebens. So war es wiederum Sebastian Lotz, der einen Konter zum 0:3-Endstand vollenden konnte.

Ober./Öden. - Bremelau 1:3

In der 32. Minute setzte sich der Bremelauer Markus Seifried auf der linken Seite durch, zog scharf und flach nach innen, wo Benjamin Häbe aus kürzester Entfernung unhaltbar zum 1:0 für die Gäste einschob. In der 44. Minute fiel dann die Vorentscheidung, als wiederum Benjamin Häbe aus zwölf Metern den Ball mit einem Flachschuss direkt in die Mitte des SGM-Tores zum 0:2 unterbrachte.

Nach der Pause gab es ein ausgeglichenes Spiel. In der 58. Minute setzte sich der Gästespieler Fabian Franz im Fünfmeterraum durch und den Ball zuerst an die Latte. Den Abpraller verwandelte er dann selbst unhaltbar zum 0:3. Danach musste der SGM-Spieler Florian Euper verletzungsbedingt vom Platz und die Heimelf musste mit zehn Spielern weitermachen.

In der 69. Minute setzte sich Alexander Waidmann im Bremelauer Strafraum durch, seinen ersten Schuss konnte der Bremelauer Keeper noch toll parieren, doch den Abpraller brachte er dann sicher zum 1:3 im Bremelauer Gehäuse unter. In der 82. Minute sahen die Zuschauern dann nochmals eine hochkarätige Chance für die Gäste durch Simon Müller, der aus sieben Metern frei vor dem Tor den Ball am linken Torpfosten vorbeizog, sodass es beim 1:3 blieb.

SV Auingen - Trail./Seebg. 1:3

Nach einer anfänglichen Abtastphase war es Auingen, das zuerst den Rhythmus fand und mehr vom Spiel hatte. Torchancen blieben aber Mangelware. In der 18. Minute war es dann aber der FC, der durch Götsch aus 30 Metern den Ball im Auinger Gehäuse unterbrachte. Nun waren auch die Gäste warm und konnten immer mehr Spielanteile für sich verbuchen. Dorfner erzielte in der 31. Minute nach einem Eckball den 1:1-Ausgleich.

In der 55. Minute bekamen die Gäste nach einem Handspiel der Auinger im Strafraum einen Elfmeter und der Verursacher die Rote Karte. Götsch traf vom Elfmeter-Punkt zum 2:1 für die Gäste. In der 81. Minute war es wieder Götsch, der den Trailfinger 3:1-Sieg mit einem satten Gewaltschuss sicher stellte. Eine Gelb-rote Karte in der 88. Minute für die Trailfinger änderte nichts mehr.

SV Würtingen - Kohlstetten 1:1

In einem von Beginn an spannenden Spiel nahm der SV Würtingen das Heft in die Hand und konnte sich einige gute Chancen erarbeiten, die aber ungenutzt blieben. Erst in der 29. Minute gelang Stefan Gauger der verdiente Führungstreffer. Ein Freistoß aus 16 Metern flach ins lange Eck fand mit etwas Zufall den Weg in die Maschen.

Kurz nach dem 1:0 erhielt der SVW erneut einen Freistoß, den der Kohlstetter Torwart sehr gut parieren konnte. Somit ging es mit 1:0 in die Pause.

Zur zweiten Halbzeit kamen die Kohlstetter besser aus der Kabine, aber konnten keine wirklich klaren Chancen herausspielen. In der 70. Minute vergab David Nau eine scharfe Hereingabe und schoss aus fünf Metern über das Tor. Der Kohlstetter Levent Keser erzielte in der 78. Minute nach einem abgeprallten Freistoß das glückliche 1:1-Unentschieden.

Engstingen - Holzelfingen 3:3

Gleich in der dritten Minute köpfte Cetinkaya den Ball in die Engstinger Maschen. Der FC steckte jedoch nicht auf und erarbeitete sich in der 16. Minute einen Freistoß in aussichtsreicher Position. Baisch trat an. Pape rettete kurz vor der Linie und Penkert staubte per Kopf zum 1:1 ab. In der 41. Minute konnte Förster einen abgewehrten Eckball in sehenswerter Manier zum 1:2 ins Tor schlenzte.

Nach der Halbzeit begann eine Engstinger Druckphase. Nach schöner Kombination und schönem Zuspiel von Baisch war es der Engstinger Außenstürmer Michael Stooß, der gekonnt zum 2:2 einschob. Holzelfingen konnte sich nun nur noch durch Konter im Spiel halten. So auch in der 63. Minute, als Moll einen schnell vorgetragenen Konter mit dem 2:3 für Holzelfingen krönte. Das Spiel wurde unruhig. Es war von nun an geprägt von Unterbrechungen. Die folgerichtige Entscheidung des Schiedsrichters - drei Minuten Nachspielzeit. In der dritten Minute der Nachspielzeit bekam der FC einen Freistoß in Strafraumnähe zugesprochen. Penkert zirkelte diesen an die Unterkante der Latte und Siebert musste nur noch zum 3:3 einschieben.


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