Pfronstetten im Aufwind

Sieben Punkte hat der TSV Pfronstetten aus den vergangenen drei Spielen geholt und ist jetzt Tabellenzehnter. Auch gegen die ambitionierte TSG Upfingen soll die Erfolgsserie fortgesetzt werden.

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Während der TSV Pfronstetten (rote Trikots) zuletzt im Aufwind war und sich aus der Abstiegszone verabschiedet hat, steckt der SV Würtingen (blaue Trikots) in der Kreisliga A heftig im Kampf um den Klassenverbleib.  Foto: 

Die Formkurve beim TSV Pfronstetten zeigt weiter stabil nach oben. Während der TSV am zwölften Spieltag noch das Tabellenende zierte, arbeitete sich die Elf des Trainers Alfred Baumann in den vergangenen Wochen kontinuierlich in der Tabelle nach oben. Mit 22 Punkten und Platz zehn in der Tabelle hat sich der TSV Pfronstetten im Abstiegskampf damit vorerst etwas Luft nach unten verschafft.

"Unsere Personalsituation hat sich in den letzten Wochen deutlich entspannt. Dadurch ist nicht nur der Konkurrenzkampf in der Mannschaft wieder größer, sondern ich habe im Spiel auch beim Wechseln wieder mehr Alternativen, einen gleichwertigen Spieler zu bringen", nennt Baumann einen wichtigen Grund für den Pfronstetter Aufwärtstrend. Lediglich auf den angeschlagenen Stefano Lentini (Leistenprobleme) muss der Trainer noch verzichten.

An diesem Sonntag wartet auf die Baumann-Schützlinge mit dem Tabellendritten und Zainingen-Bezwinger TSG Upfingen allerdings ein ganz harter Brocken. Schließlich rechnen sich die Upfinger insgeheim noch Chancen auf den Aufstiegsrelegationsplatz aus. Sieben Punkte trennen die TSG derzeit von Platz zwei und der SGM Holzelfingen/Honau.

Will die TSG diesen Rückstand in den sechs verbleibenden Ligaspielen noch wettmachen, darf man sich in Upfingen in dieser Saison wohl keinen Ausrutscher mehr erlauben. "Wir fahren dennoch nach Upfingen, um einen Punkt zu holen", sagt Alfred Baumann, der den TSV Pfronstetten auch in der nächsten Saison trainieren wird. Schon beim 1:1-Unentschieden gegen die SGM Holzelfingen/Honau sowie in den beiden Punktspielen gegen die TSG Münsingen (1:1, 3:1) stellten die Pfronstetter unter Beweis, dass sie gegen Mannschaften aus dem vorderen Tabellendrittel mithalten können.

Anders als der TSV kommen die beiden Sportvereine aus Würtingen und Bremelau nicht so recht in die Spur. Beide Teams warten im Jahr 2015 noch auf ihren ersten Sieg und verlieren zunehmend den Anschluss an die Nichtabstiegsplätze. Schlusslicht SV Würtingen fehlen bereits sechs Punkte auf das rettende Ufer. Der SV Bremelau hat, bei einem noch ausstehenden Nachholspiel, immerhin vier Zähler Rückstand auf den Zwölftplatzierten. Abgeschrieben hat man beim SV Würtingen den Klassenerhalt dennoch nicht. So drückt man beim Sportverein dem Bezirksligisten FV Bad Urach die Daumen, dass dieser die Klasse hält und somit der Letztplatzierte in der Münsinger A-Liga wohl die Relegation spielen darf. An diesem Sonntag könnte man mit einem Erfolgserlebnis beim Gastspiel in Münsingen auch auf dem Fußballplatz nochmals ein Lebenszeichen von sich geben.

Der SV Bremelau steht außerdem beim Auswärtsspiel gegen den Tabellennachbarn SGM Hayingen/Ehestetten vor einem echten "Schicksalsspiel".

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