Markus Lude fordert bessere Chancenverwertung

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Hülbens Spielertrainer Markus Lude (rechts) möchte auch morgen mit vollem Körpereinsatz die Punkte einfahren.  Foto: 

Mit dem 14. Spieltag wird in der Kreisliga A1 Alb die Rückrunde eingeläutet. Ein Blick auf die Tabelle lohnt. Derzeit spielen die ersten neun Teams um die Meisterschaft, vier um den Klassenerhalt und mit dem FC Römerstein (13 Punkten, 10.) steht nur eine Mannschaft im Niemandsland.

Vor der Saison hatten viele mit einer ausgeglichenen Liga gerechnet, dennoch gab es mit dem FV Bad Urach, der TSG Upfingen und dem SV Würtingen ein Favoritentrio. Von den drei Teams stand nach Abschluss der Vorrunde jedoch keine Mannschaft auch nur einen Spieltag auf dem ersten Platz. Vielmehr wurde die Liga zunächst von den Überraschungsteams des TSV Steinhilben und Aufsteiger SV Lautertal angeführt, ehe vor zwei Wochen mit dem FC Sonnenbühl, dem SV Hülben und dem WSV Mehrstetten gleich drei Teams vorbeizogen. Zum Vorrundenabschluss stehen nun der SV Lautertal, der wie der SV Auingen und der TSV Steinhiblben 23 Punkte auf dem Konto hat, wieder ganz oben. Die TSG Upfingen, derzeit 17 Punkten und zwei Spielen weniger, kann noch aufschließen.

Spannung auch unten

Nicht weniger spannend ist es unten. Vier Teams, angeführt vom TSV Pfronstetten (11 Punkte), stecken im Kampf um den Klassenerhalt. Nachdem der SV Bremelau mit dem überraschenden 3:2 gegen den FC Sonnenbühl den ersten Saisonsieg feiern konnte und die SG Honau/Holzelfingen gar mit 3:0 beim WSV Mehrstetten gewann, rückt das Feld immer enger zusammen. Nach zwölf Spielen ohne Sieg ist die TSG Münsingen auf den vorletzten Tabellenplatz abgerutscht und ist morgen zu Gast beim FC Römerstein. Zum Saisonauftakt konnte der Aufsteiger aus Münsingen den FCR noch mit 3:2 schlagen. Sollte die TSG morgen in Donnstetten einen Sieg einfahren, würde auch der FC Römerstein mit in das Abstiegsrennen einsteigen.

Mit breiter Brust wird der SV Bremelau gegen den SV Lautertal erneut versuchen, eine Überraschung zu landen. Mit sieben Punkten aus den letzten drei Spielen konnte die SGM Honau/Holzelfingen ihr Punktekonto auf zehn ausbauen und ist Gastgeber für den SV Hülben. „Wir haben in dieser Saison schon zwei Mal gegen die SGM gespielt und wissen, wie wir agieren müssen“, so Hülbens Spielertrainer Markus Lude. Zum Saisonauftakt siegte der SVH mit 4:0 und im Achtelfinale des Bezirkspokals mit 5:1. Trotz des fünften Tabellenplatzes und nur zwei Punkten Rückstand zur Spitze, zeigt sich der SVH-Spielertrainer, der zusammen mit Timo Reinhofer für die Geschicke verantwortlich ist, noch nicht hundertprozentig zufrieden: „Zum einen haben wir nach Führungen gegen Lautertal und Auingen nur jeweils einen Punkt geholt, zum anderen fehlt uns derzeit das hohe Niveau, welches wir zum Ende der letzten Rückrunde hatten“. Lude ist im zweiten Jahr mit Reinhofer für den SVH verantwortlich. „Timo und ich spielten zusammen in der AH in Erkenbrechtsweiler und haben uns damals entschieden, die Anfrage von Hülben gemeinsam anzugehen“, so Lude. Sowohl der 36-jährige Lude als auch Reinhofer verfügen über viel Erfahrungen im Trainergeschäft.

Dass die Liga so ausgeglichen ist, hat Markus Lude nicht erwartet, wohl aber, dass sein SVH zu den vorderen Teams gehören wird: „Unser Anspruch ist es, unter die ersten Fünf zu kommen. Sollten wir unsere Torchancen wieder besser verwerten, müsste dies auch machbar sein“. Trotz bisher 33 erzielter Treffer und Torjäger Marco Berenyi (14 Tore) ist das Hülbener Trainergespann mit der Chancenverwertung derzeit absolut nicht zufrieden. „Wir erspielen und uns eine Vielzahl von Möglichkeiten, nutzen jedoch nur einen Bruchteil“, so Lude. Ein weiteres Manko sei das Rückzugsverhalten bei Ballverlusten.

Nach zwei Niederlagen in Folge, wird es auch für den TSV Pfronstetten wieder Zeit, etwas Zählbares zu verbuchen. Das Team von Trainer Marco Engesser hat in 13 Spielen erst zwölf Tore erzielt, was den schwächsten Wert der Liga darstellt. Morgen ist der TSV zu Gast beim WSV Mehrstetten, der seine überraschende Heimniederlage in der Vorwoche ausmerzen möchte. Die Spiele des SV Würtingen gegen den TSV Steinhilben, der TSG Upfingen gegen den FC Sonnenbühl und des FV Bad Urach gegen den SV Auingen können getrost alle als Spitzenspiele eingestuft werden – der Ausgeglichenheit der Kreisliga A1 Alb sei Dank.

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