Die Elfmeter sind entscheidend

Nach dem 1:1 bei der SG Reutlingen ist der TSV Wittlingen seit vier Spielen unbesiegt. Zuletzt drei Unentschieden und nur ein Sieg sind jedoch zu wenig, um in der Tabelle die "Rote Laterne" abzugeben.

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Noch nicht so richtig obenauf: Daniel Müller und der TSV Wittlingen kleben am Tabellenende. Foto: Peter Wörz

Dettingen/Rott. - Undingen 1:0

Das Geschehen während der ersten Halbzeit spielte sich überwiegend in der Undinger Hälfte ab. So betrieb die Heimelf einen großen Aufwand, um den Platz als Sieger zu verlassen. "Letztlich haben wir aber zu viele Torchancen liegen lassen", berichtete Dettingens Abteilungsleiter Alois Herrmann.

Diese Fahrlässigkeit hätte sich für die Dettinger in der zweiten Halbzeit dann fast gerächt, als Undingen in der 75. Minute die große Gelegenheit zum Führungstreffer durch Peter Reiff hatte, dieser alleine vor Dettingens Keeper Kai Freudemann aber scheiterte. Wenig später konnten die Gäste nach einem Eckball noch einen Lattentreffer verbuchen. "Das hätte auch schlecht für uns ausgehen können", so Alois Herrmann.

In der 82. Minute schlug dann die Stunde des Dettingers Daniel Schnell, als dieser mit dem Ball am Fuß einen 80-Meter-Sololauf aus der eigenen Spielhälfte hinlegte, vier Undinger Spieler stehen ließ und zum 1:0-Siegtreffer der Heimelf vollendete. "Das Tor war überragend gemacht", schwärmte Herrmann hinterher von seinem blitzschnellen Angreifer, der damit seinem Namen alle Ehren machte.

SG Reutlingen - Wittlingen 1:1

Die ersatzgeschwächte Heimelf erkämpfte sich gegen die in der ersten Hälfte sehr starken Gäste einen glücklichen, aber nicht unverdienten Punkt. In der Anfangsphase gab es einige brenzlige Situationen im SG-Strafraum. Die Hausherren dagegen kamen kaum dazu, Druck aufzubauen. In der 28. Minute kam Moritz Krohmer in einem Getümmel an den Ball und konnte aus acht Metern zum 0:1 einschießen. Gefährlich für die SG wurde es auch in der 35. Minute, doch die scharfe Hereingabe von Simon Glocker wurde von Freund und Feind verfehlt und landete neben dem Tor.

Auch in der zweiten Halbzeit dominierte zunächst Wittlingen und kam zu einer Großchance: Daniel Müller flankte auf den mitgelaufenen Moritz Krohmer, doch der jagte den Ball aus kurzer Distanz über das Tor.

Die SG wurde nun stärker und kam zu mehr Chancen. In der 67. Minute spielte sich der eingewechselte Denis Gette im Strafraum gekonnt durch, bediente den anderen eingewechselten SGler, Jimmy Votteler-Veit, mustergültig und dieser drückte zum 1:1 ein. Beide Spieler waren auch am nächsten Angriff beteiligt, doch Jimmy Votteler-Veit verzog volley. In der 75. Minute foulte Votteler-Veit dann im eigenen Strafraum Daniel Müller, doch den schwach getretenen Strafstoß von Moritz Krohmer konnte SG-Torwart Nägele mühelos halten.

FV Bad Urach - Ofterdingen 2:1

Der FVU versuchte seine gewohnte Heimstärke von Anfang an unter Beweis zu stellen und hatte in der ersten Halbzeit etwas mehr Spielanteile. Auf beiden Seiten ergaben sich in der ersten halben Stunde keine Großchancen, wobei die Uracher des Öfteren im gegnerischen Strafraum auftauchten. Die Begegnung spielte sich ansonsten zumeist im Mittelfeld ab. In der 35. Minute konnten die Zittelstätter dann jedoch mit 1:0 in Führung gehen. Nach einer Flanke war es Stürmer Hadi Omeirat, der zur Führung für seine Elf einköpfte.

In der 60. Minute landete ein Freistoß des Uracher Spielers Massimo Imperatore an der Latte. Wenig später hatte Ofterdingens David Göckel eine gute Möglichkeit, platzierte den Ball jedoch über das Tor. Mehr Torinstinkt bewies Göckel dann in der 65. Minute, als er nach einer Hereingabe in den Strafraum zum 1:1-Ausgleich traf. Nur eine Minute später eine Großchance für die Hausherren, doch Onur Seyhan und Hadi Omeirat scheiterten an Gästetorhüter Daniel Löwenstein. Danach entwickelte sich ein Spiel, in dem beide Teams versuchten, den entscheidenden Siegtreffer zu erzielen.

Dieser gelang dann in der 87. Minute Urachs Leonardo Bruno, der einen Foulelfmeter sicher verwandelte. In der 90. Minute musste FV-Spieler Onur Seyhan den Platz nach einer Gelb-Roten Karte verlassen, dies änderte jedoch nichts mehr am 2:1-Sieg der Heimelf.

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