Der Abstiegskampf droht

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Einer von vielen Verletzten, die die SGM Holzelfingen/Honau derzeit beklagt: Abwehrspezialist Lars Förster (vorne) fällt mit Rückenproblemem für unbstimmte Zeit aus.  Foto: 

Natürlich ist die Situation derzeit nicht zufriedenstellend“, sagt Marc Bussmann, der Trainer der SGM Holzelfingen/Honau,  der seit dieser Saison alleine das Traineramt ausübt, nachdem sein Partner Thorsten Spallinger aufgehört hat. Mit nur einem Punkt aus sieben Spielen und einem Torverhältnis von 6:27 belegt die SGM derzeit den letzten Tabellenplatz.

„Wir haben vor der Saison drei wichtige Spieler verloren und plagen uns derzeit mit heftigen Verletzungen von ganz wichtigen Spielern herum“, kennt Bussmann die Gründe für die Misere. Mit Laurant Kroner verlor die SGM ihren kreativen Kopf an den Bezirksligisten FC Engstingen, und in den beiden Routiniers Rico Moser und Thorsten Spallinger, die beide aufgehört haben, fehlen wichtige Stützen der vergangenen Jahre. Zum langzeitverletzten Simon Usenbenz (Kreuzbandriss) gesellt sich nun auch noch Abwehrspezialist Lars Förster (Rückenprobleme). „Damit fehlt uns fast die halbe Mannschaft gegenüber der Vorsaison“, so Bussmann, der sich der aktuellen Situation durchaus bewusst ist: „Wir wissen wo wir stehen, aber auch, was wir tun müssen, um da wieder rauszukommen“.

Nachholbedarf im Umschaltspiel

Vor allem im Umschaltspiel sowohl von der Offensive auf die Defensive, wie auch umgekehrt,  sieht der SGM-Trainer  Verbesserungspotential: „Wir arbeiten im Training hart, konnten jedoch in der bisherigen Saison noch kein einziges Mal mit der gleichen Startformation beginnen. Da ist es natürlich schwer,  Abläufe zu verinnerlichen.“ Trotz des derzeit letzten Tabellenplatzes ist sich Bussmann sicher: „Wir werden den Klassenverbleib schaffen, dazu haben wir das Potential auf alle Fälle.“

Nach der Fusion des TSV Holzelfingen und der TuS Honau vor drei Jahren steckt die SGM nun erstmals in einer brenzligen Situation. Im ersten Jahr der Fusion belegte die neugegründete SGM überraschend den zweiten Tabellenplatz und spielte in der Aufstiegsrelegation zur Bezirksliga, ehe in der vergangenen Spielzeit der fünfte Tabellenplatz zu Buche stand. „Die Euphorie aus der Fusion ist zwar etwas verflogen, dennoch herrscht bei uns keine Panik. Die Fusion wird in keinster Weise in Frage gestellt“, bekräftigt Bussmann.

Beim morgigen Heimspiel gegen den SV Bremelau soll nun im achten Anlauf endlich der erste Saisonsieg gefeiert werden. „Obwohl Bremelau zuletzt Würtingen die erste Saisonniederlage beibrachte, ist der SVB ein Team, dass eher in unsere Tabellenregion gehört. Ein Heimsieg ist quasi Pflicht, da wir den Anschluss auf keinen Fall verlieren dürfen und wir uns endlich für unsere  gute Trainingsarbeit belohnen müssen, um für die kommenden Wochen das nötige Selbstvertrauen zu tanken“, so Bussmann.

Die Spitzenteams im Fokus

 Völlig überraschend gingen die beiden Spitzenteams aus Würtingen und Upfingen am vergangenen Spieltag leer aus. Während es für den SVW mit einem 1:2 beim SV Bremelau nach sechs Siegen in Folge  die erste Saisonniederlage war, setzte es für den Tabellenführer TSG Upfingen mit der 0:1-Heimniederlage gegen  Auingen bereits die zweite Pleite nacheinander.

Morgen empfängt die TSG Upfingen zum Spitzenspiel den Tabellenvierten TSV Genkingen. Der Bezirksligaabsteiger hat derzeit 15 Punkte, patzte zuletzt aber ebenfalls und verlor mit 2:3 in Mehrstetten. Ein weiteres Spitzenspiel ist die Partie des Tabellenfünften SV Auingen gegen den punktgleichen SV Hülben.

Ob der SV Würtingen morgen im Heimspiel gleich wieder in die Erfolgsspur zurückfindet? Immerhin ist das Team des Trainers Andreas Lang Gastgeber für den WSV Mehrstetten, der zuletzt mit Siegen gegen die Spitzenteams aus Upfingen und Genkingen aufhorchen ließ.

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