Aufsteiger sorgt für viel Furore

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Was war das für ein Saisonstart für den SV Lautertal? Nach sechs Spielen steht der Aufsteiger mit 13 Punkten auf dem zweiten Tabellenplatz, ist seit nunmehr fünf Spielen in Folge ohne Niederlage und steht auch im Bezirkspokal im Achtelfinale, wo man den Bezirksligisten SV Croatia Reutlingen empfängt (11. Oktober, 19 Uhr, in Dapfen).

Für den 29-jährigen Trainer Jonathan Knehr, der zusammen mit Spielertrainer Simon Glocker für die Geschicke beim SV Lautertal verantwortlich ist, kommt dies nicht unbedingt überraschend: „Uns war klar, dass wir in der A-Liga nicht unbedingt schlecht aussehen werden und auch gut mitspielen können, dass wir nun aber bereits so viele Punkte auf dem Konto haben, überrascht uns schon etwas“. Knehr, der vier Jahre die C-Junioren des SSV Reutlingen trainierte und bis vor wenigen Jahren selbst aktiver Spieler war, hat für sein Team ein klares Erfolgsrezept: „Jede Mannschaft kann Tore schießen und hat oft einen Goalgetter, der entsprechend viele Buden macht, deswegen ist der entscheidende Faktor, um Spiele zu gewinnen, die Defensivarbeit“.

Und hier hat der SV Lautertal in der A-Liga schnell gelernt. In den ersten beiden Saisonspielen kassierte der SVL satte sieben Gegentore. „Das war natürlich viel zu viel, doch meine Mannschaft hat sich nun in der Defensive wesentlich verbessert und setzt das um, was Simon und ich uns vorgenommen haben“, so Knehr, der in der Offensivarbeit keine Gründe zu Beanstandungen hat, liegt sein Team mit 22 Toren doch hier klar auf dem ersten Platz. Sowohl Lukas Greger als auch Kristof Heimberger trafen hierbei bereits jeweils sechs Mal.

Die Mannschaft ist der Star

„Unsere Stärke ist und bleibt die mannschaftliche Geschlossenheit, es gibt bei uns keinen Einzelspieler, von dem wir komplett abhängig sind“, so Jonathan Knehr. Selbst die lange Verletzungspause des letztjährigen Mannschaftskapitäns Matthias Greger konnte der SV Lautertal gut kompensieren. „Bei uns sind alle so hochmotiviert und heiß, dass wir auch Verletzungen gut überstehen können“, so Knehr, der in dieser Saison in sein zweites Jahr beim SV Lautertal gegangen ist und mit Simon Glocker ein tolles Trainerteam bildet: „Wir sprechen uns vor und nach dem Training und den Spielen immer miteinander ab und sehen uns als gleichwertige Partner“, so Knehr.

Trotz der jüngsten Erfolgswelle geht Jonathan Knehr zunächst nicht vom ursprünglich gesetzten Ziel ab: „Als Aufsteiger geht es in erster Linie darum, den Klassenerhalt zu sichern. In der jetzigen Form wollen wir aber so viel mitnehmen wie geht, um vielleicht eine entspanntere Rückrunde zu haben“. Der Lautertaler Trainer hat jedoch auch genügend Selbstvertrauen, um klar zu definieren: „Wir können jeden schlagen, wenn wir als kompakte Mannschaft auftreten und die trainierten Abläufe umsetzen“. Mit dieser Einstellung geht der SV Lautertal auch in das Auswärtsspiel beim FC Römerstein. „Für mich ist die klare Vorgabe in jedem Spiel einen Dreier zu holen, da ist es egal gegen welche Mannschaft wir spielen, zumal wir uns vor niemanden verstecken müssen“, so Knehr. 

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