Das alte „Fresko“ aufgefrischt

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„Fresko“-Betriebsleiter Salvatore Pirone.  Foto: 

Möbel zu finden, die den Denkmalschutz zufriedenstellen, ist nicht leicht. Diese Erfahrung hat Salvatore Pirone gemacht. Der Leiter des im Mai neu eröffneten „Fresko“ in der Staatsgalerie hat drei Monate benötigt, um auf angemessenes Mobiliar für das Restaurant in dem von Stararchitekt James Stirling entworfenen Bau zu stoßen.

Zum denkmalgeschützten grell-grünen Noppenboden passen die Designer-Möbel: Wilkhahn-Stühle mit weißen Sitzschalen gruppieren sich um eigens für das „Fresko“ von Walter Knoll angefertigte Tische mit schwarzer eckiger Platte. Die neuen Betreiber haben das ehemalige „Fresko“ wieder aufleben lassen. Dieses sorgte bei der Eröffnung 1983 für einiges Aufsehen.

Eingeprägt hat sich der Name allemal, obwohl das Restaurant seit 2007 „Gast“ hieß. Nun leuchtet außen wieder der ursprüngliche, nach Fotos rekonstruierte Schriftzug. Innen ist ein lichter Raum entstanden mit 66 Plätzen, auf der Terrasse weitere 40. Zum besonderen Ambiente passt das besondere Weinangebot. Es gibt 40 offene Weine, die im Lokal auch als Flaschen zum Ladenpreis erhältlich sind. Wer sie im Restaurant trinkt, zahlt zehn Euro Korkgeld. Der Schwerpunkt liegt bei Weinen aus Württemberg und Baden von sieben bis 40 Euro.

Ausgerichtet auf Besucher von Museum, Oper und Theater ist das kulinarische Angebot. Ab 22 Uhr gilt die kleine Abendkarte. Die Speisekarte bietet eine feine Mischung deutsch-italienischer Küche: Vom Rinderfilet mit Macadamia-Kruste (26,50) über Zweierlei Zwiebelrostbraten (19,50) bis zu Grillgemüse (10,50) und Safran-Risotto (10,20 Euro).

Der Mittagstisch ist teurer als gewohnt. „Besucher der Staatsgalerie möchten auch mal etwas anderes zum Mittagessen“, meint Pirone. Er kann zweigleisig fahren. Der 29-Jährige ist auch für das „tempus“ nebenan zuständig, wo der Mittagstisch günstiger ist. Beide Lokale gehören zur gemeinnützigen Sbr, die auch das „Kubino“ in Ostfildern und eine Großküche im Römerkastell betreibt. In den ersten drei Augustwochen hat das „Fresko“ übrigens Sommerpause.

Info www.fresko-stuttgart.com

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