Ausgezeichnet Förderpreis für Dr. Britt Marie Starkovich

Tübingen/Reutlingen. 

Die Anthropologin Dr. Britt Marie Starkovich ist die Trägerin des Förderpreises für Ältere Urgeschichte und Quartärökologie der Universität Tübingen.

Die US-Forscherin erhält den mit 5000 Euro dotierten Preis für ihre archäozoologische Dissertationsarbeit. Der Förderpreis wird bereits zum fünften Mal von der Mineralwassermarke Eiszeit-Quell gestiftet.

Die Preisträgerin wird für ihre Dissertation über Tierknochenfunde aus dem Mittel- und Jungpaläolithikum ausgezeichnet, anhand derer sich Veränderungen der Ernährungsgewohnheiten der Neandertaler und des frühen modernen Menschen nachvollziehen lassen.

In ihrer Arbeit "Trends in Subsistence from the Middle Paleolithic through Mesolithic at Klissoura Cave 1 (Peleponnese, Greece)" analysiert sie Tierknochen aus der Klissoura-Höhle 1 im Nordosten der Peloponnes-Halbinsel. Die Fundstelle ist von herausragender Bedeutung, weil sie eine Schichtenfolge von der Zeit der Neandertaler bis in die Nacheiszeit aufweist. In dieser für Griechenland nahezu einzigartigen Sequenz fand sich aussagekräftiges Fundmaterial aus der Zeit zwischen 80 000 und 10 000 vor heute.


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Autor: SWP | 04.02.2012

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