Wanderfreunde entdecken versteckte Ecken

Die Begeisterung war groß: Gauobmann Günter Walter und Vorsitzender Egon Steudle konnten eine stattliche Zahl Wanderfreunde begrüßen.

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Große Beteiligung: Viele Wanderfreunde fanden sich in Rietheim ein. Foto: Privat

In der Ausschreibung wurden zwei Wanderungen angeboten. "Durch die Fluren und Anhöhen von Rietheim" und "Versteckten Gebiete von Rietheim". Die Mehrzahl der Teilnehmer rätselte was wohl da dahintersteckt. So kam es dann, dass sich zwei Drittel der Wanderfreunde auf den Weg mit Wanderführer Egon Steudle und Gerd Söll zu den versteckten Gebieten aufmachte.

Auf dem Mostweg führte die Wanderroute über die Obstbaumwiesen durch das Gewann "Brühl" weiter durch die "Immenäcker" zu dem einstiegen Skigebiet "Kürzge", das in den 50er und 60er Jahren ein Anziehungsmagnet für Wintersportler war. Die Wanderführer berichteten über die Streuobstwiesen, deren Pflege und über die Verarbeitung des Obstes in der Mosterei. Durch unterschiedliche Geländenischen führte der Weg hinter die "Hirschhalde".

Von dort aus hatten die Wanderfreunde eine schöne Aussicht über Seeburg, Fischburgtal und zum Hofgut und Schlössle Uhenfels. Über dieses Kleinod war von Gerd Söll vieles über die Besitzer zu hören. Ein leichter Anstieg führte nun hinauf zur Hirschhalde. In der Gruppe war oft zu hören "Also do war i no nie - ist des schön." Rietheim eröffnet einen ganz anderen Blickwinkel. Der Schneckengarten von Familie Goller war etwas besonderes für die Teilnehmer. Durch die Dorfstraße erreichte die Wandergruppe den Ausgangspunkt: Die Moste.

Die zweite Gruppe unter Führung von Eberhard Griesinger und Albrecht Schill hatte eine Wanderroute zum "Musikerbänkle" mit einem wunderbaren Blick auf Rietheim ausgearbeitet. Über den Panoramaweg, den es seit der Flurneuordnung in Rietheim gibt, ging es zur Anhöhe Höhnriß, die seit 1992 als Naturschutzgebiet ausgewiesen wird. Das Skigebiet "Dottinger Buchhalde" konnten die Teilnehmer in unmittelbarer Nähe bestaunen. Der Aussichtspunkt "Schwende" und "Rietheimer Bänkle" waren die nächsten Ziele. Leider war die Sicht von dort oben an diesem Tag nicht so gut, während sich dem Auge bei schönen Tagen ein herrlicher Blick über die Kuppenalb erschließt.

Der Abstieg nach Rietheim war mühelos zu bewältigen. Den Abschluss des Wandertags bildete für alle Beteiligten eine gemütliche Einkehr in die Mosterei bei Kaffee und Kuchen.

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