Übung und Ernstfall

Ein Brand in einem Seniorenheim zu löschen gehört zu den schwierigsten Aufgaben der Feuerwehr: Allein die Größe der Gebäude und die vielen hilfsbedürftigen Menschen sorgen dafür, dass die Helfer voll gefordert werden. Damit im Ernstfall alles klappt, wird regelmäßig geübt.

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Ein Brand in einem Seniorenheim zu löschen gehört zu den schwierigsten Aufgaben der Feuerwehr: Allein die Größe der Gebäude und die vielen hilfsbedürftigen Menschen sorgen dafür, dass die Helfer voll gefordert werden. Damit im Ernstfall alles klappt, wird regelmäßig geübt.

Eine solche Einsatzübung führte am Dienstagabend die Freiwillige Feuerwehr Münsingen im Martha- und-Paul-Stäbler-Stift durch. Das Besondere: Räumlichkeiten im Erdgeschoss konnten dazu mit Kunstnebel "verraucht" werden, was den Einsatzkräften eine realistische Übung erlaubte.

Kurz nach der Alarmierung über die Brandmeldeanlage des Stiftes rückte der Löschzug der Feuerwehr aus. Atemschutzgeräteträger begaben sich zur Menschenrettung und Brandbekämpfung sofort in den verrauchten Bereich, während andere Kräfte die Wasserversorgung sicherstellten und die Drehleiter in Bereitschaft versetzten, um im Notfall die Personenrettung aus höheren Etagen zu übernehmen. Auch die Polizei Münsingen war mit einem Streifenwagen vor Ort und überwachte die für die Übung nötige Sperrung der Dr.-Julius-Levi-Straße.

Das Übungsszenario sah im weiteren Verlauf einen Unfall der im Gebäude eingesetzten Kräfte vor - ein Trupp unter Atemschutz musste gerettet werden. Dies gelang nach kurzer Zeit. Mittels eines Drucklüfters wurden die Räumlichkeiten anschließend belüftet und der Kunstnebel aus dem Gebäude gedrückt - anschließend wurde die Übung vor Ort besprochen, um die Abläufe für den Ernstfall zu optimieren.

Ein Ernstfall, der nur einen Tag später eintrat: Gegen 11.30 Uhr ging ein Alarm über die Brandmeldeanlage des Stiftes ein. Die Feuerwehr rückte mit fünf Fahrzeugen aus - und konnte kurze Zeit später Entwarnung geben: Dampf aus der Küche des Seniorenzentrums der BruderhausDiakonie hatte den Feuermelder ausgelöst, sodass die Freiwilligen Feuerwehrleute rasch abrücken konnten.

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