Post vermarktet  jetzt  StreetScooter

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 Im Zustellstützpunkt  der Deutschen Post in Engstingen sind die Elektro-StreetScooter  im Einsatz, mittlerweile ist die dritte Generation auf der Straße.  Foto: 

Bereits vor fünf Jahren hat die Deutsche Post  DHL Group einen Versuch gestartet,  ein eigenes Nutzfahrzeuge mit E-Motor zu entwickeln. Das hat nicht geklappt, den es hagelte nur Absagen von den großen Autofirmen. Der Konzern hat sich daraufhin mit der Technischen Universität Aachen zusammen getan. Gemeinsam mit den Forschern dort wurde der  StreetScooter entwickelt und gebaut.

Inzwischen ist, so  Vertriebsmanager Joachim Haarsaim,  ist die dritte Generation auf dem Markt, es gibt verschiedene  Modelle. Im Einsatz sind die E-Fahrzeuge, „die sparsam und klimaneutral sind“, zum Beispiel auch  beim Zustellstützpunkt der Post in Engstingen.

Beratung auch in Münsingen

Und jetzt geht die Post einen Schritt weiter. Sie will die StreetScooter  nicht nur im Eigenbetrieb einsetzen, sondern  sie auch vermarkten. Das läuft über die Filialen  oder, wie in Münsingen, über Vertragspartner.  Die beraten Interessierte, haben  die technischen Details, die Ausstattungsdaten, die Konditionen fürs Kaufen oder Leasen parat.  Und selbstverständlich die Erfahrungswerte.

Als „saubere Lösung für Ihre mobile Zukunft“  werden die Wagen angeboten. So hat Haarseim zum Beispiel auch schon Bürgermeister Mike Münzing angeschrieben, denn natürlich stellen „Umweltbelastung durch konventionelle  Verbrennungsmotoren und drohende Fahrverbote für Dieselfahrzeuge“ auch die Kommunen vor  neue Herausforderungen. Ebenso wie mittelständische Betriebe, Firmen, die einen hohen Anspruch an  die Umweltverträglichkeit ihrer Produktion haben. Haarseim denkt da beispielsweise  auch an  Biolandwirte.

Mit  Umweltbonus

Die Post wirbt aber nicht nur  mit „wegweisender Technologie“, die von fossilen Brennstoffen  unabhängig macht, sondern  auch mit der Wirtschaftlichkeit und  Sparsamkeit.  Je  nach Modell haben die StreetScooter eine Reichweite zwischen 118 und  167 Kilometern, fahren 85 Km/h schnell.    Die Ladezeiten: von  viereinhalb bis zehn Stunden.

Die Anschaffungskosten liegen zwischen 31 950 und  42 950 Euro, abzüglich einer  Förderprämie  von 4000 Euro. Die setzt sich so zusammen: „StreetScooter beteiligt sich am Umweltbonus durch die Reduzierung des Eigenbetrags der Automobilindustrie in Höhe von 2000 Euro pro Fahrzeug. Der Bundesanteil am Umweltbonus, ebenfalls 2000 Euro je Fahrzeug, ist  vom Käufer eigenständig und fristgerecht“ nach den Richtlinien zu beantragen.

Keine KfZ-Steuer

Wer mit  ein E-Mobil fährt, der muss  keine Kraftfahrzeugsteuer bezahlen: Er ist auf zehn Jahre davon befreit.  Untersuchungen haben außerdem ergeben,  so Joachim Haarsaim, dass die Wartungskosten zu vergleichbaren Fahrzeugen bis zu 80 Prozent, die Kraftstoffkosten zu vergleichbaren Verbrennungsmotoren, bis 70 Prozent günstiger sind.

Info  Auch bei Jonas Riedel,  Vertragspartner der Post in Münsingen in der Uracher Straße, gibt es Informationen  über Kauf oder Leasing eines E-StreetScooters.

Millionen Kilometer  haben die E-StreetScooter seit viereinhalb Jahren im Zustellbetrieb hinter sich.  je nach Modell liegt die Reichweite zwischen 118 und 167 Kilometern.

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