Noch mal Bauplätze in der Parksiedlung

Gleich drei Mal stand die Parksiedlung am Dienstag auf der Tagesordnung. Dort gibt es noch Bauplätze, und die sind gefragt.

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Sechs Bauplätze sollen in der Parksiedlung im Bereich zwischen Herzog-Albrecht-Allee und dem Lärmschutzwall ausgewiesen werden. Das Interesse daran ist groß, 53 Bauwillige stehen Schlange. Der Gemeinderat hat beschlossen, sie zuerst den vier Interessenten anzubieten, die beim letzten Mal nicht zum Zuge gekommen sind. Dann entscheidet das Losverfahren.

Auch den Bauplatzpreis hat das Gremium schon festgelegt: 175 Euro pro Quadratmeter müssen die Bauherren bezahlen. Deutlich mehr als die ersten Parksiedler, die von 2005 an auf die knapp 200 Plätze ihr Häusle gebaut haben, und das für 99 Euro pro Quadratmeter.

Die neuen Bauplätze machen auch Erschließungsarbeiten nötig. Für die vier Plätze südlich der Baptistengemeinde muss ein Stichweg angelegt, Gas- und Wasserleitungen verlegt werden. Für die beiden Plätze östlich der Herzog-Albrecht-Allee sind lediglich Zufahrten sowie Hausanschlüsse für Ver- und Entsorgung herzustellen.

Der Bebauungsplan wird jetzt ausgelegt, einen Monat lang können dazu Stellungnahmen abgegeben werden.

"Innenentwicklung vor Außenentwicklung" - das gilt nicht nur für die Kernstadt, sondern auch für die Ortsteile. Zum Beispiel für die Angerstraße in Auingen. Für das Areal dort hat das Gremium in der jüngsten Sitzung die Erschließungsarbeiten - Erneuerung der Kanalisation - vergeben. Die Auinger Firma Kleinwächter übernimmt sie für 293 999 Euro. Losgehen wird es damit im Juli, fertig sein sollen die Arbeiten im Herbst. Auf den vier Bauplätzen sind sowohl Einzel- als auch Doppelhäuser zugelassen.

Acht statt sechs Bauplätze gibt es nach der Umplanung im "Brühl" in Magolsheim. Statt bisher 760 Quadratmeter und mehr haben die Plätze nun eine Größe zwischen 530 und 640 Quadratmetern. Weil die eigentlich geplante Wendeplatte zu klein für Entsorgungsfahrzeuge ist, wird eine Erschließungsstraße angelegt.

"Die Nachfrage nach Schuppen für nichtprivilegierte Landwirte ist groß", so Bürgermeister Mike Münzing. Zum Beispiel in Dottingen. Deshalb wird dort das Sondergebiet "Schuppenanlage in der Talstraße" erweitert.

Wohncontainer und Carports stehen schon auf dem Grundstück Ziegelhäuser 12, gegenüber dem Münsinger Krankenhaus - allerdings ohne Genehmigung, was den Stadträten Adolf Lamparter (SPD), Gunter Wagler (CDU) und Andreas Glück (Liberale Bürger) gegen den Strich ging.

Schön sind sie auch nicht. Und dass sie mit ihrem Flachdach architektonisch zum Krankenhausbau passen, wie Münzing sagte, sah Dr. Eberhard Rapp (SPD) ganz anders: "Der Vergleich hinkt".

Dr. Siegfried Hahn (SPD) wollte noch wissen, wie denn die Container genutzt werden. Darauf hatte die Stadtverwaltung keine Antwort parat. Der Gemeinderat lehnte das Baugesuch ab.

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