Martinskirche: Sanierung geht weiter

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    Die Schäden am Putz von Chor und Turm der Martinskirche werden beim nächsten Bauabschnitt repariert. Foto: 
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Schäden am Putz und provisorisch geflickte Löcher an Turm und Chor – seit das Gerüst an der Martinskirche weg ist, kann man gut sehen, warum baldmöglichst wieder die Handwerker anrücken sollten. Wann das sein wird, ist im Moment noch nicht ganz klar, so Architekt Dieter Schmid vom Büro Gehr-Hintzenstern-Schmid, Münsingen; er betreut die Sanierungsarbeiten. Denn erst, wenn ein „solider Finanzierungsplan vorliegt“, auch das Denkmal grünes Licht gibt, kann es  mit dem zweiten Bauabschnitt losgehen. Aufgrund der Erfahrungen bei den ersten Sanierungsmaßnahmen schätzt Schmid „Frühjahr, Sommer 2019“.

 Ist das Geld  zusammen, wird für die Putzarbeiten  ein Gerüst aufgebaut. Ob der ganze Putz runter kommt, steht zurzeit noch nicht fest. Schmid: „Es gibt die Überlegungen, am Chor die Hauptwandflächen um die Fenster zu belassen, wenn der Putz nach Freilegen der angrenzenden Flächen noch sicher hält. Die Strebepfeiler, der Sockelbereich am Chor und der Turm müssen komplett vom Putz befreit werden. Der Putz am Kirchenschiff ist, von wenigen Rissen abgesehen, dagegen noch in Ordnung. Er wurde auch später aufgebracht.“ Frisch drauf kommt ein atmungsaktiver Kalkputz und eine rein mineralische Farbe.

 Nach  dem zweiten Bauabschnitt  – Dauer voraussichtlich ein dreiviertel Jahr – wird auch  ein weiteres Provisorium  an der Kirche verschwunden sein:  die Schutzdächer auf  den Strebepfeilern aus Sandstein. Die wurden  im Juni 2014 angebracht, um zu verhindern, dass  das Gestein immer mehr verwittert, weiter Regenwasser ins  Gemäuer eindringt. Da ist der Steinmetz  gefragt. Der reinigt, verpresst Risse, repariert mit Mörtel, passt gegebenenfalls neue Steinstücke ein, so Schmid. Ziel: Wieder gut ausgeprägte Steinkanten können das Wasser von den Mauern weg leiten.

Die Kosten für die Arbeiten liegen bei  rund 300 000 Euro, Zuschüsse und Eigenmittel abgezogen, bleibt eine Finanzierungslücke  von etwa 73 800 Euro. Die Summe muss über Spenden aufgebracht werden.

Ist der zweite Bauabschnitt abgerechnet, geht es ins konkrete Planungs- und Zuschussverfahren für den dritten und letzten  Teil der Sanierung: das Dach des  Kirchenschiffs. Ausschlaggebend für den Start – genügend  Geld in der Kasse der Münsinger Kirchengemeinde.

In einem ersten Bauabschnitt  wurden von 2013 an in einem Jahr  der Dachstuhl saniert, das Chorgewölbe  von der Last des aufliegenden Deckenbalkens befreit und restauriert.  Rund 400 000 Euro haben diese Maßnahmen gekostet.  Finanziert wurden sie  über Eigenmittel der Kirchengemeinde, Zuschüsse und Spenden.

Auch beim zweiten Bauabschnitt sind Kirchengemeinde und Förderverein  wieder auf  Unterstützung  durch Spenden aus der Bevölkerung angewiesen.
Bankverbindung  des Förderverein Martinskirche Münsingen:

Volksbank Münsingen, Konto 1070070 (BLZ 640 913 00),  IBAN DE62 6409 1300 0001 0700 70, BIC GENODES1MUN;

Kreissparkasse Reutlingen, Konto 77088 (BLZ 640 500 00), IBAN DE61 6405 0000 0000 0770 88, BIC SOLADES1REU.
Es gibt selbstverständlich eine Spendenbescheinigung.

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