Highland-Games in Auingen

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Langsam aber sicher schwappen die Highland-Games immer mehr von Schottland her kommend, nach Deutschland über. Seit drei Jahren schon haben die kraftvollen Spiele auch Auingen erreicht. Am Samstag war’s wieder soweit. Gefehlt haben eigentlich nur noch klangvolle Dudelsackklänge und Schottenröcke, um den Spielen, deren Wurzeln in der Zeit der keltischen Könige zu finden ist, ein Stück weit mehr schottischen Originalcharakter zu verleihen.

Während einst bei den Spielen die stärksten Männer des Landes ermittelt wurden, damit der König eine starke Leibwache zusammenstellen konnte, ging es dem SV Auingen von Anfang an einzig nur um den Spaß – bis zum letzten kraftvollen Wurf, welcher sogar einen Baumstamm zerlegte.

„Verletzungsbedingt stellen sich heute nur drei Mannschaften, wir lassen uns den Spaß dennoch nicht verderben“, so Vorstand  Thomas Pfleiderer zum Auftakt der Spiele, was auch prompt  mit dem Team Jägermeister aus der Bikerszene, den Crossfitboys aus der Studioszene und dem Team Pouch aus Sachsen Anhalt gelang. Gleich zu Beginn beim klassischen Highland-Game, dem Steinewerfen, zeigte sich dabei der schwere Stein mit seinen vielen Ecken und Kanten als sehr unhandlich. Möglichst weit galt es dabei den unförmigen Steineklotz zu werfen. Schnelligkeit und Kraft war dann beim 35 Kilogramm schweren Bierfasstransport gefragt und geballte Power beim Unimog schieben. 2,5 Tonnen mussten dabei im Viererteam auf eine bestimmte Distanz bewegt werden.

Wie beim Bierfasstransport holten sich auch hier die Crossfitboys  aus dem Fitnessstudio den Sieg. Zu fünft trafen die ganz in schwarz gekleideten „Bären“, die in der Summe 560 Kilogramm auf die Waage brachten, an. „Ihr müsst euch eigentlich schwarze Bären nennen“, meinte ein Fan aus den Zuschauerreihen. „Nächstes Jahr dann, wenn ich bis dahin wieder Luft bekomme“, hechelte Tobias Müller lachend nach der anstrengenden Unimogdisziplin.

Anstrengend für die Teilnehmer und spaßig fürs familiäre Zuschauerfeld war auch der Baumstammweitwurf und die Disziplin, bei welcher es galt, einen riesigen Traktorreifen übers Gelände zu rollen.

Einen ganz knappen Sieg mit nur einem Punkt Vorsprung sicherten sich am Ende die die Crossfitboys, die künftigen „schwarzen Bären“, vor dem Team Pouch aus Sachsen Anhalt, womit für das Jägermeisterteam nur noch Platz drei übrig blieb.

Während bei den Highlandgames geballte Kraft gefragt war, sorgte am Nachmittag beim Bubble Soccer luftige Leichtigkeit für den Sportwochenspaß.

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