Das Schicksal eines Opfers

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Von Herbst 1939 bis Dezember 1940 wurden in den "grauen Bussen" mehr als 10 000 Menschen nach Grafeneck gebracht und dort getötet. "Euthanasie" nannten die Nazis den Massenmord, "unnütze Esser" die Opfer.

Die Angehörigen der Ermordeten schwiegen zwei Generationen lang. Erst Enkel oder Urenkel entdeckten oft zufällig ein Opferschicksal. So konnte Ludwig Tampe 70 Jahre nach Grafeneck das Leben und Sterben seines Großonkels, des Lehrers Andreas Bückle, wieder ans Tageslicht holen. Am morgigen Donnerstag, 29. März, wird Tampe über dieses Nazi-Verbrechen berichten.

Der Vortrag findet im Rahmen des Seniorennachmittags der Kirchengemeinde statt, der um 14 Uhr im Evangelischen Gemeindehaus in Trailfingen beginnt.

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