Bürofläche verdoppelt

Die Münsinger Firma F. Kirchhoff Systembau kann jetzt die Fertigstellung ihres neuen Verwaltungsgebäudes im Industriegebiet feiern. 2,5 Millionen Euro wurden investiert.

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Klare Linien bestimmen den Neubau des Verwaltungsgebäudes der Münsinger Firma F. Kirchhoff Systembau. Sichtbeton und geschosshohe Verglasung sind die herausragenden Gestaltungselemente, zu denen der Münsinger Architekt Gerhard Keppler gegriffen hat.

"Es ist die neue Visitenkarte unseres Unternehmens", betont Ewald Schmauder, der kaufmännische Leiter bei F. Kirchhoff Systembau. Es sind gerade Industriebauten, Verwaltungsgebäude und Produktionshallen, die die Firma erstellt, entweder im Rohbau oder schlüsselfertig, ist von Geschäftsführer Wolfgang Maier zu erfahren. Baumaßnahmen der öffentlichen Hand wie Sporthallen beispielsweise aktuell in Genkingen, Schulen und Altenpflegeheime sind ebenfalls darunter zu finden.

Aus vier Firmen ist die F. Kirchhoff Systembau ursprünglich hervorgegangen. 1976 war es, als die damalige HTS Bauunion gegründet wurde. Im Mai 1992 erfolgte der Einstieg der Kirchhoff-Gruppe. Neuer Name der Firma: Kirchhoff Heine Straßenbau-HTS GmbH & Co. KG. Von November 1996 an war Kirchhoff alleiniger Inhaber. Ab Januar 1998 firmierte die Firma unter FK Systembau, es erfolgte die endgültige Spezialisierung auf Hoch- und Ingenieurbau sowie Schlüsselfertigbau. Seit 2004 existiert der aktuelle Firmenname F. Kirchhoff Systembau.

2008 ging die Kirchoff-Gruppe in den Besitz der in Wien beheimateten Strabag SE über, die aktuell knapp 77 000 Beschäftigte und 14,3 Milliarden Euro Jahresleistung aufweist. Die Strabag ist einer der führenden Baukonzerne in Mitteleuropa.

Innerhalb des Konzerns ist F. Kirchhoff Systembau eine eigenständige mittelständisch organisierte und strukturierte GmbH, die etwa 50 Millionen Euro Jahresleistung erzielt. Baustellen, auf denen die Firma tätig ist, finden sich in ganz Baden-Württemberg mit Schwerpunkt auf dem württembergischen Raum. Aktuell hat F. Kirchhoff Systembau 136 Mitarbeiter, darunter 13 Auszubildende, von denen fünf eine studentische Ausbildung im Dualen System durchlaufen.

"Ausbildung und Mitarbeiterentwicklung hat bei uns einen sehr hohen Stellenwert. Wir sind Kooperationspartner der Gustav-Mesmer-Realschule in Münsingen", erklärt Ewald Schmauder. Ein erfolgreiches Projekt hierbei ist die Junior-Ingenieur-Akademie.

Zurück zum Neubau des Verwaltungsgebäudes. Der hätte ursprünglich schon früher angepackt werden sollen, 2007 waren die Pläne hierfür schon in der Schublade, doch die Änderung der Besitzverhältnisse führte zur Verschiebung des Projekts, das längst fällig war, hatte man doch für die Bauleiter keine Räume im Verwaltungsbau. Im August 2010 gab es dann grünes Licht aus Wien und von da an ging alles schnell. Architekt Gerhard Keppler musste seine ursprünglichen Pläne ein wenig anpassen. Er hatte schon 2007 nach dem ihm vorgelegten Nutzungsbedarfsplan das Gebäude entworfen. Mit den Vorbereitungen für den Neubau wurde im Februar 2011 begonnen. Die reine Bauzeit war von Ende März bis Dezember 2011. Der Bezug des Neubaus erfolgte am 2. Januar 2012. Das alte Verwaltungsgebäude wurde im April abgerissen, parallel dazu wurden bis zum heutigen Tage die Außenanlagen fertig gestellt.

Der Neubau bietet auf 1575 Quadratmetern Platz für 61 Verwaltungsarbeitsplätze, von denen 50 besetzt sind. Der Rest ist Reserve für die Zukunft, so Wolfgang Maier. Damit wurde ein Verdoppelung der Bürofläche erreicht.

Im dreigeschossigen Neubau sind drei in unterschiedlichen Farben gehaltene Küchen vorhanden. Die Gebäudetechnik ist hochmodern. Die Temperierung des Gebäudes erfolgt mittels Luftwärmepunmpe. Die Betondecken sind thermoaktiv (Betonkernaktivierung). Bei schönem Wetter können Mitarbeiter ihre Pausen auf einer großen Dachterrasse oder dem Freisitz in den Außenanlagen verbringen.

Die Fertigstellung des 2,5-Millionen-Euro-Projekts wird am Freitag mit geladenen Gästen gefeiert, am Samstag gibt es einen Familientag für die Mitarbeiter.

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