Aktion: Mike Münzing steht am Herd

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Die Aktion Speisekammer, die am Samstag, 23. September, von 10 bis 13 Uhr, viele Ideen für Verbraucher parat hat, dient unterschiedlichen Gruppen dazu, wichtige Denkanstöße zu geben. Wie kann das eigene Konsumverhalten verändert werden, um umweltschonend und nachhaltig zu handeln, was auch im Sinne der eigenen Gesundheit ist.

Das Biosphärenzentrum Schwäbische Alb wird sich unter anderem dem Thema Selbstversorgung widmen. Wie gelingt Gärtnern auf kleinem Raum? Schon auf einem Quadratmeter lässt sich viel anbauen. Mit ein paar Tipps und Tricks der Münsinger Gärtnerin und Heilpraktikerin Annegret Müller-Bächtle rund um den Boden, die Fruchtfolge und den Schutz vor Schädlingen gelingt das – unkompliziert und mit erstaunlich wenig Aufwand. Am Stand werden Blumentöpfe mit Erde befüllt und Stecklinge eingepflanzt. Blumentöpfe, Stecklinge, Erde und Handschuhe sind in kleiner Zahl vorhanden.

Regionale Lebensmittel werden heute wieder stärker nachgefragt. Doch was lässt sich aus Alb-Linsen, -Getreide und -Fleisch Leckeres zaubern? Ideen fürs nächste Sonntagessen liefert Chefkoch Alex Schulz, Gasthaus Hotel Hermann in Münsingen. Er kocht zusammen mit Münsingens Bürgermeister Mike Münzing.

  Mit im Boot ist auch der BUND, Reutlinger Alb. Die Mitarbeiter werben für Genfreie, biologische Lebensmittel und zeigen auf, welche Folgen es hat, wenn die Böden durch Glyphosat belastet werden. Spuren des Pestizids, für dessen Verbot lange gekämpft wurde, finden sich in der Nahrungskette und im Trinkwasser. Scharf kritisiert werden auch die Monokulturen. So ist der Anbau von Mais für Biogasanlagen auch auf der Alb weit verbreitet. Wichtig sei die Sortenvielfalt. Bienenfreundliche Wiesen und Gärten sind für die Umwelt unverzichtbar.

Am Aktionsstand des Kreislandwirtschaftsamtes wird die Ernährungsinitiative „Mach´s Mahl“ des Landes Baden-Württemberg vorgestellt. Pro Person und Jahr werden jedes Jahr zirka 82 Kilogramm  Lebensmittel weggeworfen, davon sind zirka 20 Prozent Brot und Backwaren. Stellt sich die Frage:  Wie viel Saatgut und Ackerfläche werden für die Herstellung von einem Kilogramm Brot benötigt? Um der Verschwendung entgegenzuwirken ist es wichtig, Brot sachgerecht zu lagern. Ist es alt, kann daraus noch Weck- und Paniermehl hergestellt werden.

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