Legionellen: Zweite Tote

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Kommentare (2)

11.01.2010 10:29 Uhr |   Wamsganz

Legionellen aus dem Trinkwasser

Richtig ist, dass uns die Legionellen frei Haus geliefert werden.

Aber:
Würden die technischen Regelwerke bei den Verbrauchern (Großanlagen und Kleinanlagen) eingehalten, hätten wir keine Probleme.

Technischen Leiter von Großanlagen z.B. in Kliniken sind sich der Gefahr bewusst, dort wird massiv investiert.

Problematisch sind kleine Hotels, Pensionen, Ferienwohnungen und Einfamilienhäuser.

Viele Menschen wissen nicht um die Gefahren der Legionellen, daher werden die Trinkwasser-Anlagen unbewusst falsch gebaut, betrieben und gewartet.
Nicht nur Eigentümer sondern auch die Mieter sind in der Pflicht!

Es wird abzuwarten sein, was die Infektionsquelle in Ulm ist.

Thomas Wamsganz


Ingenieurbüro für Trinkwasserhygiene
www.wamsganz.de
11.01.2010 06:05 Uhr |   wilfriedsoddemann

Legionellen kommen IMMER mit dem Leitungdwasser!

Legionärskrankheit: Tote und Kranke in und um Ulm durch Legionellen im Trinkwasser

30.000 Legionelleninfektionen und 4.500 Todesfälle im Jahr in Deutschland

Im Trinkwasser Bayerns werden regelmäßig Legionellen nachgewiesen. Das wird in ganz Deutschland, auch in dem benachbarten Baden-Württemberg nicht anders sein. Technische Regeln zur Filterung und/oder Abtötung von Legionellen bei der Trinkwasseraufbereitung gibt es nicht. Die Regeln zur Elimination von Legionellen in Gebäudewassernetzen sind falsch bzw. unzureichend. Die in den technischen Regeln geforderte thermische Desinfektion und/oder Bestrahlung mit ultraviolettem Licht (UV-Bestrahlung) sind nicht oder nicht nachhaltig wirksam.

Die Lösung liegt in der Ultrafiltration des Trinkwassers schon im Wasserwerk für rund einen halben Euro je Person und Monat und in der anschließenden Desinfektion des Trinkwassers in den öffentlichen und privaten Leitungsnetzen mit Chlordioxid.

soddemann-aachen@t-online.de

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